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Percy Jackson - Diebe im Olymp


Review: Nintendo DS (getestet)

Wenn ein Buch besonders erfolgreich ist, wird es in der Regel verfilmt. Ist der Film auch erfolgreich oder zumindest viel versprechend, gibt es normalerweise manchmal sogar noch vor Kinostart das passende Spiel dazu. Und die Bücher der Percy Jackson Reihe, Rick Riordan hat bislang fünf geschrieben, drei sind bereits in deutsch erhältlich, scheinen wie gemacht, um verfilmt und versoftet zu werden. Mit dem ersten Titel, Diebe im Olymp, ist das auch schon geschehen.

Percy Jackson ist ein ganz normaler Teenager und Durchschnittsschüler. Er ist begeisterter Schwimmer, leidet jedoch unter ADHS und Legasthenie, so scheint es zumindest. Bei einem Besuch seiner Klasse in einem Museum verwandelt sich plötzlich eine Lehrerin in eine Furie und will ihn töten. Mit Hilfe eines anderen Lehrers und seinem besten Freund Grover kann er die Gefahr jedoch abwenden. Und hier setzt auch das Spiel ein. Der Spieler steuert Percy und bekommt per Texteinblendungen erklärt, wie die verschiedenen Bewegungen und Kampfmoves funktionieren. Wie in einem Rollenspiel laufen die Kämpfe rundenbasiert ab, man führt Angriffsbewegungen aus oder stärkt seine Attribute bzw. schwächt die seiner Gegner. Die heftigsten Attacken setzen allerdings kleine Anstrengungen des Spielers voraus. So muss vor einem Teamangriff zum Beispiel der griechische Buchstabe Sigma mit dem Stylus nachgezeichnet werden. Je genauer der Spieler das hinbekommt, um so größer ist der Schaden, den der Angriff macht.



Göttliche Typen

Schließlich erfährt Percy von Grover und seiner Mutter, wer er wirklich ist. Percy ist ein Halbgott, sein Vater kein geringerer als Poseidon. Warum Percys Lehrer in Wahrheit ein Zentaur ist, wie Percy im Camp für Halbgötter ausgebildet wird und warum er auf die Suche nach Zeus´ Blitz gehen muss, soll hier jetzt nicht verraten werden, denn damit wäre viel von der Spannung des Spiels genommen.
Die Steuerung des Spiels ist klasse gelöst worden, während der Kampfe Symbole nachzuzeichnen bringt richtig Spaß. Per Schultertaste kann man übrigens den Gesundheitsbalken aller am Kampf beteiligten checken, ganz praktisch.




Filmreifes Spiel

Würde es den Film noch nicht geben, dieses Spiel sollte verfilmt werden. Neben der tollen Story, sieht es auch noch schön aus. Die Geschichte wird im Comicstil weitererzählt und auch die Kämpfe sehen schön animiert aus. Dazu kommt eine passende Geräuschkulisse und wirklich stimmungsvolle Musik. Mit der sehr guten Steuerung übernimmt der Spieler zudem nicht nur die Kontrolle über Percy sondern zeitweise auch die seiner Freunde Grover und Annabeth. Fantasy- und Rollenspielfreunde kommen hier ohne wenn und aber auf ihre Kosten. Tolles Buch, toller Film, tolles Spiel.

 

Geschrieben von: Bert Werner am 04.04.2010





  

Positiv

  • tolle Story
  • gutes Kampfsystem
  • schöne Grafik
  • stimmungsvoller Sound

 


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