Review: PC (getestet)
Wer kennt nicht das berühmte Buch von Robert Louis Stevenson aus dem Jahr 1886 ?
Unzählige Verfilmungen machten die wohl bekannteste Story über eine gespaltene Persönlichkeit noch populärer. Nun hat der Casual Games Spezialist aus Mönchengladbach, Rondomedia, ein Spiel mit dem Titel heraus gebracht. Ob man es an Spannung mit dem Buch aufnehmen kann?
Ein weiterer Mord ist in London geschehen. Ein wohlhabender Bürger wird tot im Stadtteil Soho gefunden. Der Spieler übernimmt die Rolle der Inspektorin Newcomen und setzt sich als erstes mit dem Gerichtsmediziner Dr. Jekyll in Verbindung, der nicht nur Antworten auf viele Fragen hat, sondern auch sonst etwas mit dem aktuellen Fall zu tun zu haben scheint. Soweit zur Hintergrundgeschichte dieses Wimmelbildspiels.
ich und ich
In rund 30 Schauplätzen darf wieder gewimmelt werden. Wie gehabt, sucht man auf dem Bildschirm vorgegebene Gegenstände. Die Hinweise sind limitiert und sollten ganz sparsam eingesetzt werden, denn später wird es doch schon ganz schön kniffelig. Jedoch kann man in jedem neuen Wimmelbild einen speziellen Trank finden, der uns wieder einen Hinweis freischaltet. Neben den wirklich guten, weil eben nicht zu leichten, Wimmelbildrätseln gibt es noch eine ganze Reihe Mini-Spiele mit weiteren Rätseln und Puzzles. Da müssen Fingerabdrücke verglichen werden, Bilderteile zusammengefügt, oder Tränke gemischt werden. Das sorgt für Abwechslung.
Dr. Jekyll & Mr. Hyde gehört sicher zu den besten Wimmelbildspielen, die mir bislang untergekommen sind. Und das waren schon einige. Die schöne Grafik der Schauplätze im alten London sorgen zusammen mit der stimmungsvollen Musik für eine schön düstere Atmosphäre. Zahlreiche Minispiele zwischen den Wimmelbildern bringen einiges an Abwechslung. Und die über viele Dialoge weitergeführte Handlung bringt dazu noch etwas Spannung ins Spiel. Schöner Zeitvertreib, so müssen Casual Games sein.