Artikel (Review)
Toy Story 3
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Review: PC / DS / PS3/ Wii / Xbox 360 (getestet)
Lang, lang ist es her, als der Film Toy Story 1995 den Trickfilm revolutionierte. Es war der erste, vollständig computeranimierte Kinofilm. Es folgten eine Fortsetzung mit Toy Story 2 sowie eine Zeichentrickserie mit dem Titel "Buzz Lightyear - Star Command". Im vergangenen Jahr wurden die beiden Kinofilme in 3D konvertiert und in den USA als Doppelvorstellung mit großem Erfolg wieder in die Kinos gebracht. Ab Ende Juli steht nun der dritte Teil des Films, ebenfalls in 3D, in den Kinos und so war es nur eine Frage der Zeit, wann das Spiel zum Film kommt. Und siehe da, schon zwei Wochen vorher kann man die Xbox anheizen. Andy, der kleine Junge, aus den ersten Teilen, ist groß geworden. Er geht aufs College und stiftet einen ganzen Schwung seiner alten Spielzeuge einem Kindergarten. Die Freude der Toys, darunter natürlich wieder Woody, Buzz und Jessie, darüber, wieder für leuchtende Kinderaugen zu sorgen, währt allerdings nur kurz. Denn in diesem Kindergarten ist nicht alles eitel Sonnenschein. ![]() Bis zur Unendlichkeit - und noch viel weiter Im Spiel hat man die Wahl zwischen dem Storymodus, der in acht Abschnitte unterteilt ist und der Toy Box. Im Storymode spielt man je nach Abschnitt einen der drei Hauptdarsteller, Cowboy Woody, seine Freundin Jessie oder den Astronauten Buzz Lightyear. Und der Storymodus zeigt sich gleich zu Beginn als waschechtes Jump and Run Spiel. Laufen, springen, ausweichen und Gegner besiegen, in dem man sie beispielsweise mit Bällen bewirft oder als Buzz mit dem Laser traktiert. Warum arme, unschuldige Spielzeugkühe mit einem Katapult geschleudert werden, sollte man sich im Spiel selbst ansehen. ![]() Open World inclusive Wie man sich schon denken konnte, ist dagegen der Toy Box Modus eine Art offene Welt. Hier tritt man als einer der drei Hauptfiguren den Sheriff Posten der Spielzeugstadt an und sorgt von nun an für Ruhe und Ordnung. Zahlreiche Missionen spiegeln die Wünsche der Bürger wieder und so sorgt man dafür, dass diese nach Möglichkeit erfüllt werden. So werden Schafe eingefangen, Puzzleteile wiederbeschafft oder einfach nur leckere Muffins gesucht. Hat man genug Geld verdient, kann man freigeschaltete Gebäude kaufen und in der Stadt platzieren. Darunter ein Friseurladen, oder eine Schule. Die Häuser können danach ganz nach Wunsch modifiziert werden. Und auch an den Bürgern der Stadt kann man sich austoben, und sie nach Lust und Laune verunstalten. Das ist nicht nur lustig, sondern sorgt auch für eine Menge Abwechslung. ![]() There is a snake in my boot Netterweise gibt es auch einen Coop Modus, was bei so einem Spiel durchaus lobenswert ist, denn hier kann ein Elternteil gemeinsam mit dem Kind zu Werke gehen, ein Multiplayer über XBL ist aber leider nicht vorhanden. Grafisch ist Toy Story 3 auf ganz hohem Niveau. Die Zwischensequenzen, wie auch die Spielszenen könnten durchaus aus dem Film stammen. Und auch die vielen kleinen Details sorgen für eine schöne Atmosphäre, da passt einfach alles. Der Sound ist ebenfalls ok und die Sprecher durchweg gut. Zwar hat man nicht alle Sprecher aus den Filmen an Bord, aber die Stimmen sind ähnlich und die Sprecher geben sich deutlich hörbar Mühe. Spiele zu Filmen sind ja immer so eine Sache. Oftmals wird nur schnell was hingeschludert, um noch eben schnell die zusätzlichen Einnahmen abzugreifen. Dass es auch anders geht, zeigt Toy Story 3. Mit dem Storymodus und der Toy Box ist für eine Menge Abwechslung gesorgt, Grafik und Sound sind auf hohem Niveau und auch an einen Coop Modus wurde gedacht. Und trotzdem gibt es noch einen Grund zu meckern. Leider ist die hinter dem Spieler zentrierte Kamera nicht sehr flexibel, was den einen oder anderen Fehltritt verursachen dürfte. Aber ansonsten ist alles klar im Spielzeugland.
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