Artikel (Review)
Reading the Dead
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Review: PC (getestet)
Nach dem überaus gelungenen Grusel-Adventure Black Sails-Das Geisterschiff hat das Team von Deck13 wieder was Neues auf die Beine gestellt. Reading the Dead heißt das neue Knobel-Abenteuer des Studios aus Frankfurt. Und wieder wird es mysteriös. Morde und die Aufklärung mit Hilfe von übersinnlichen Fähigkeiten sind das Thema. Der Spieler übernimmt die Rolle von Sarah Carter, einer FBI Profilerin. Und die arme Sarah hats nicht leicht. Schon als 15jähriger Teenager verlor sie ihre Mutter, die brutal ermordet wurde. Ihr Vorgesetzter möchte sie von einer Psychologin zur nächsten schicken, um endlich einen Grund zu finden, sie zu suspendieren. Doch alles kommt noch schlimmer für Sarah Carter. ![]() So liest man einen Toten Bei der Untersuchung eines Tatortes, offensichtlich hat ein Ritual-Mord stattgefunden, entdeckt Sarah eine außergewöhnliche Fähigkeit an sich. Als sie bei der Sammlung von Beweismaterial die Leiche berührt, fällt sie in einen tranceähnlichen Zustand und erlebt die letzten Minuten des Opfers mit. Als sie wieder zu sich kommt, weiß sie zunächst nicht so recht, dieses Erlebnis einzuordnen, ihr Chef sieht einen weiteren Grund für ihre Dienstunfähigkeit und schon gehts wieder mal zur psychologischen Untersuchung. Hier kann Sarah aber im Dialog mit der Ärztin, den der Spieler über Multiple-Choice Antworten steuert, nochmal von der Klinge der Beurlaubung springen. ![]() Mehr Morde Da geschieht schon der zweite Mord, eine Leiche wurde in einem türkischen Bad gefunden und auch hier hat Sarah wieder das übersinnliche Erlebnis. Durch ihre Gabe entdeckt sie Einzelheiten am Tatort, die sonst verborgen geblieben währen und so stellt sie Verbindungen zwischen den Morden her. Der Killer jedoch hat mit zwei Toten noch nicht genug. Das Spiel ist ein Mix aus Adventure und Puzzlespiel. So gibt es jede Menge Wimmelbilder zu lösen, Unterlagen müssen zusammengefügt werden, es gibt jede Menge Dialoge und selbst der Navi im Auto muss eingestellt werden. Da die Story wirklich spannend ist, kommt auch keinerlei Langeweile auf. Grafisch ist das Spiel ok und hat auch eine passende Musik dabei, die zu keiner Zeit nervt. Auf dem Höhepunkt der Spannung ist das Spiel dann allerdings zu Ende, "To be continued" steht auf dem Bildschirm. ![]() Mit Reading the Dead zeigt Deck13, daß Wimmelbildspiele nicht immer nur aus den namengebenden Rätseln bestehen müssen, sondern auch eine sehr spannende Story bieten können. Interessante Charaktere, tolle Atmosphäre und abwechslungsreiche Rätsel sorgen für gute Unterhaltung. Da werden Gipsabdrücke von Spuren ebenso gegossen wie Fingerabdrücke sichtbar gemacht. Leider ist das Spiel nicht abgeschlossen, ich hoffe, das Team von Deck13 lässt nicht so lange auf Teil 2 warten. Ich würde nur zu gern wissen, wie es weitergeht mit Sarah Carter.
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