Artikel (Review)
Tiger Woods PGA Tour 11
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Review: Wii / PS3 / Xbox 360 (getestet)
Als Electronic Arts das erste Spiel der PGA Tour Reihe auf den Markt brachte, war Tiger Woods grad mal 15 Jahre alt, 1990 war das. Kam die erste Version des Spiels zunächst nur für PCs, durfte ein Jahr später auch schon auf Konsolen eingelocht werden. So kamen damals das MegaDrive und Nintendos SNES zu PGA Ehren. Nun ist also das aktuelle Spiel erschienen, Grund genug, einen näheren Blick darauf zu werfen. Tiger Woods hat sicher nicht das beste Jahr seiner Karriere hinter sich. Zu privaten Problemen, die lange genug durch die Presse gingen, kam auch eine sportliche Durststrecke dazu. Kein Grund für EA, Zweifel an ihrer Golfserie zu haben. Und das ist auch gut so, ist die Serie doch seit Jahren Golfspielreferenz. ![]() Birdie, Bogey, Eagle Zu Beginn des Spiels erstellt man sich erstmal, wie gewohnt, einen Charakter. Und da gibt es unzählige Möglichkeiten, so dass man hier schon eine gewisse Zeit investieren kann, aber nicht muss. Auch per Zufallsgenerator kann man sich ein Alter Ego erstellen lassen. Dann entscheidet man sich noch nach seinen Vorkenntnissen der Serie für einen entsprechenden Schwierigkeitsgrad und schon kann die Karriere als Profisportler losgehen. Ohne jede Hilfe des Programms wird das Einlochen aber ganz schön schwierig, da sind Hilfen wie der virtuelle Caddy, der einem den richtigen Schläger aussucht, schon willkommen. Wie gehabt schwingt man mit dem linken Stick, bei einer Ungenauigkeit geht der Ball sogleich in den nächsten Teich oder Sandbunker. Hat man das aber erstmal raus, klappen die Schläge in der Regel schon ganz gut. ![]() Holz oder Eisen ? Im Verlauf der virtuellen Golfkarriere sammelt der Spieler Erfahrungspunkte, die er in verschiedene Fähigkeiten investieren kann. So feilt man an der Kraft der Schläge oder verbessert die Präzision beim Abschlag. Dazu gibt es auch immer ein paar schicke Klamotten. Mit dem Fokus-System kann man auch die Konzentration des Charakters stärken und so bessere Ergebnisse erzielen. Grafisch ist das Spiel wieder, wie gewohnt, auf dem aktuellen Stand der Technik, da gibt es kaum etwas zu bemängeln. Der Sound passt zur Sportart und die englischen Kommentatoren machen ihre Sache auch ganz gut. Viele verschiedene Golfkurse sorgen für Abwechslung, dazu kommt noch erstmals der Ryder Cup, in dem Europa gegen die USA antritt. Online kann auch ausgiebig gegolft werden, vorausgesetzt, man hat ein neues Spiel gekauft, bei einem gebrauchten Game wird der benötigte Code nicht mehr enthalten sein, und der Spieler wird für die online Funktionen erneut zur Kasse gebeten. ![]() Tiger Woods bleibt auch in der 2011er Version die Referenz in der Golfklasse. Ausgiebige Möglichkeiten seine Spielfigur zu erstellen, viele Golfkurse und diverse Schwierigkeitsgrade sorgen, wie auch der Ryder Cup, für Abwechslung. An der Grafik und am Sound gibt es ebenso wenig zu meckern, wie an der ausgefeilten Steuerung. Lediglich der Online-Pass, der bei einem gebrauchten Spiel eine neue kostenpflichtige Aktivierung nötig macht, stößt etwas sauer auf. Ansonsten kann man getrost zum Schläger greifen.
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