Artikel (Review)
Supreme Commander 2
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Review: Xbox 360 / PC (getestet)
Wie schon aus Teil 1 bekannt, geht aus auch hier wieder um den Konflikt der United Earth Federation mit den Erleuchteten und den Cybrans. Nach den Geschehnissen aus dem ersten Teil herrschte zwar Frieden, aber ein folgenschweres Attentat lässt den Krieg wieder von neuem beginnen. Im Gegensatz zum ersten Teil steht nun die spannende Geschichte mehr im Fordergrund. ![]() I, Robot Nach der Installation und dem Start der Kampagne kann man gleich ein nettes Tutorial spielen. Mit einer sehr guten Sprachausgabe bekommt der Spieler erklärt, wie er den riesigen ACU, die Armored Command Unit, eine Art Mech, steuert. Die ACU kann komplette Basen bauen, aber auch selbst in den Kampf ziehen. Und so lernt man, wie man die ACU steuert, und wie man Einheiten bewegt oder in den Kampf schickt. Es gibt sowohl Landeinheiten, als auch Luft- und Marineeinheiten. ![]() Schaffe, schaffe, Basis baue Herzstück einer jeden neuen Basis sind die Masseextraktoren, die nur an bestimmten, vorgegebenen Punkten errichtet werden können. Mit diesen Gebäuden werden Rohstoffe abgebaut, je mehr Rohstoffe, um so mehr Credits sind verfügbar, um Einheiten zu bauen. Als zweites lassen wir in unserer frischen Basis Energiegeneratoren entstehen. Ohne diese steht und nicht genügend Energie für die Einheitenproduktion zur Verfügung. Als nächstes stehen dann die Fabriken auf der ToDo Liste. Hier hat man die Auswahl zwischen Fabriken für Land-, See-, oder Lufteinheiten. Steht die Fabrik, beginnt die Produktion von Panzern, Geschützen, Flugzeugen oder Schiffen und U-Booten. Außerdem sollte man immer ein paar Technikpanzer zur Verfügung haben, die auch Gebäude errichten können und auch andere Einheiten reparieren. Sobald verfügbar, kann der Spieler auch ein paar Geschütztürme um die Gebäude errichten, zur Flugabwehr beispielsweise. Mit Forschungspunkten entwickelt man die Produktion weiter, erhält stärkere Panzerungen oder Geschütze oder entwickelt komplett neue Einheiten. Alles lässt sich schön Übersichtlich in kleinen Fenstern einstellen. Die Forschungspunkte kommen mit der Zeit automatisch, durch die Errichtung eines Forschungszentrums kann man die Sache aber auch beschleunigen. ![]() Auf in den Kampf Hat der Spieler genug Einheiten produziert, kann es losgehen, es gibt genug verschiedene Missionen, immer wieder storymässig durch kleine Filmchen oder Funksprüche vorangebracht. Wichtig ist natürlich, auch die passenden Einheiten zu produzieren. Denn Jagdflugzeuge bringen nicht viel, wenn es darum geht, ein stark gepanzertes Gebäude zu bombardieren. Wie so oft, die richtige Mischung machts. Es gibt viele verschiedene Schwierigkeitsgrade um das Spiel an seine Strategiekünste anzupassen, wem aber die sieben Level nicht ausreichen, der zieht im Multiplayer gegen einen menschlichen Gegner in den Krieg. Und hier macht sich die Entschlackung besonders positiv bemerkbar. In ein bis zwei Stunden hat man eine Multiplayerschlacht beendet und das macht schon deutlich mehr Spaß, denn wer hat schon immer einen ganzen Abend Zeit für ein Multiplayermatch. Grafisch sieht das Spiel ziemlich beeindruckend aus, vor allem, wenn man in den Kämpfen stufenlos ganz nah heranzoomt, die Explosionen sehen einfach klasse aus. Dazu kommt eine hervorragende Sprachausgabe und eine gute restliche Soundkulisse. Ein tolles Spiel für Einsteiger und Fortgeschrittene mit schöner Story. Hardcorestrategen ist vielleicht im Vergleich zum ersten Teil zu viel abgespeckt worden.
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