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Artikel (Review)

Great Adventures - Lost in Mountains


Review: PC (getestet)

Fast passend zu den derzeitigen Temperaturen hat Rondomedia ein neues Abenteuerspiel veröffentlicht. Dort ist es dann allerdings noch etwas kälter, denn "Lost in Mountains" spielt in verschneiten Bergen. Was anfangs wie ein nettes kleines, wuseliges Adventure daherkommt, entpuppt sich im Laufe des Spiels als Spionage-Thriller.

In einem netten Berghotel, modern, aber recht einsam gelegen, sollte die Konferenz für Zukunftswissenschaften stattfinden. Jedoch hat man sich dafür ein etwas unpassendes Wetter ausgesucht, denn ein ziemlich kräftiger Schneesturm sorgt, dafür, dass die Konferenz vorzeitig beendet werden muss. Die Gruppe an Wissenschaftlern, jeder ein Experte auf seinem Gebiet, wird evakuiert. Einer jedoch fehlt, Professor Burns.



Deine Spuren im Schnee

Kurz vor seinem Verschwinden hat der Professor noch einen Notruf an seine Tochter abschicken können. Klar, dass sich seine Tochter gleich auf den Weg zum Hotel macht, als Verstärkung nimmt sie noch einen ihrer Freunde mit. Im Hotel angekommen, beginnen auch schon die ersten Probleme. Nicht nur der Professor ist wie vom Erdboden verschluckt, das gesamte Hotel ist menschenleer. Das eigene Auto hat zudem noch im hohen Schnee den Geist aufgegeben. Hier übernimmt der Spieler die Steuerung über die beiden Retter, das Geschehen verfolgt er dabei aus der Vogelperspektive. Zunächst mal gilt es, einen Weg in das leere Hotel zu finden, aber ein Schlüssel ist schnell aufgetrieben und so geht es auf die Suche nach Hinweisen, die auf den Aufenthaltsort von Professor Burns hindeuten. Und das Hotel ist nicht gerade klein, da gibt es eine Menge zu tun und viele abwechslungsreiche Rätsel warten darauf, von den beiden gelöst zu werden. Dabei ist Tochter Burns eher für die Rätsel, die Gehirnschmalz erfordern, zuständig, ihr Freund übernimmt die Aufgaben, die Muskelkraft erfordern.



Der Berg ruft

So schaltet der Spieler beliebig zwischen den beiden Charakteren hin und her, je nachdem, welche Fähigkeiten gerade gebraucht werden. Doch nicht nur die Rätsel müssen gelöst werden, es muss auch dafür Sorge getragen werden, dass sich unsere witzigen Charaktere wohl fühlen. Denn wie auch beim Spieler, sorgt bei den Spielfiguren Schlafmangel oder Hunger für gesunkene Leistungsfähigkeit, also sollte der Spieler dafür sorgen, dass immer etwas zu futtern dabei ist, und den Figuren auch mal eine Ruhepause und etwas Abwechslung gönnen. Dann klappts auch wieder mit den nächsten Rätseln.



Great Adventures - Lost in Mountains ist ein recht witziges Adventure mit vielen Rätseln. Die Figuren sehen dabei wirklich gut aus in ihrem Comicstil. Auch die Umgebungsgrafik kann sich sehen lassen. Die Sounds passen zum Spiel, auch die Musik klingt gut. Vor allem aber gibt es jede Menge im Hotel zu entdecken, auch abseits der vielen Rätsel. Da kommt so schnell keine Langeweile auf, so dass man das Spiel ohne Vorbehalt empfehlen kann, schließlich sind nicht nur die putzigen Spielfiguren recht klein, der Preis des Spiels ist es auch.

 

Geschrieben von: Bert Werner am 30.08.2010





  

Positiv

  • witzige Charaktere
  • abwechslungsreiche Rätsel

 


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