Artikel (Review)
Der Planer 4
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Review: PC (getestet)
Lang, lang ist es her, als der erste Teil der Serie veröffentlicht wurde, 1994 wurde das Spiel noch unter MS-DOS installiert. Nun gibt es den vierten Teil und wir schauen mal, was die Wirtschaftssimulation zu bieten hat, die Visual Imagination Software über Rondomedia in die Läden gebracht hat. Der Planer war schon immer als eine hochwertige Wirtschaftsimulation bekannt. Wie auch in den drei Vorgängern geht es in Teil vier darum, eine Spedition zu gründen und wirtschaftlich zu wachsen, oder kurz gesagt, so viel Geld wie möglich zu scheffeln. Nach der Installation sollte man das Spiel per Patches erstmal auf den aktuellen Stand bringen, denn es wurden bereits einige Fehler behoben. Dann geht es nach dem Start gleich ins Büro. Übrigens gibt es kein Tutorial, es kann aber während des Spiels jederzeit das Handbuch aufgerufen werden. ![]() Aller Anfang ist bescheiden Je nach gewähltem Schwierigkeitsgrad, drei stehen zur Auswahl, hat man eine bestimmte Menge Startkapital zur Verfügung. Hat man einen Standort gefunden und sich für einen Firmennamen entschieden geht es auch gleich ins Office. Von seinem Büro aus geht es nun darum, seine anfangs noch sehr kleine Firma ans Laufen, bzw Fahren zu bringen. Zu Beginn reicht das Geld gerade mal für einen gebrauchten Lkw. Nun müssen Aufträge her, um den Truck in eine der 185 enthaltenen europäischen Städte zu schicken. Natürlich sollte man für sein Fahrzeug auch einen Fahrer einstellen, selbst zum Trucker kann man leider nicht werden. Von seinem Büro aus leitet man nun alle Geschicke der Firma. Klickt man auf den Computer hat man Zugriff auf die Routenplanung, die Frachtbörse, kann Lkws kaufen, oder sieht Rechnungen und Aufträge an. Über das Telefon kann man mit seinen Fahrern sprechen, mit dem Arbeitsamt Kontakt aufnehmen oder eine Website für die Firma in Auftrag geben. Auch ein Posteingangs- und -ausgangsfach stehen noch auf dem Schreibtisch. ![]() Auf Achse In der Frachtbörse zieht man Aufträge an Land, mit denen man die Routen, die Lkws und das Personal planen muss. Hat man seine Tour geplant, schickt man den Truck auf die Reise und plant gleich den nächsten Auftrag, vorzugsweise gleich in der Nähe des ersten Lieferorts, damit man keinen Stillstand hat. Das klappt mit den ersten paar Lkws ganz gut, doch spätestens, wenn die Anzahl der Fahrzeuge zweistellig wird, verliert man ganz schnell den Überblick. Hat der Spieler einen Arbeitstag beendet, wird ein kleines Filmchen eingespielt, mit dem Kleinwagen gehts nach Haus in die kleine Wohnung. Hat man später genug Geld verdient, fährt man mit dem erworbenen Sportwagen in die Villa mit Pool, die man mit weiteren Statussymbolen aufwerten kann. Die Grafik im Büro sieht ganz schick aus, aber man schaut sowieso die meiste Zeit in irgendwelche Formulare. Die Feierabendfilmchen sind ganz nett, wiederholen sich aber jeden Tag und werden langweilig. Sound ist, von der anschaltbaren Hintergrundmelodie, eigentlich nicht vorhanden. Sicherlich kann man von einer Wirtschaftssimulation kein Actionspektakel erwarten, aber hier wäre etwas mehr Abwechslung drin gewesen.
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