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Spiderman: Dimensions


Review: PS3 / Xbox 360 (getestet)

Bereits seit 1962 schwingt sich Peter Parker, alias Spiderman, durch die Comicreihen von Marvel. Seinen ersten Auftritt in einem Computerspiel hatte er 1978, in Scott Adams Textadventure "Questprobe 2-Spiderman", 1982 kam das erste Konsolenspiel für Atari von Parker. Und bis heute wurde dem guten, alten Spidey keine Verschnaufpause gegönnt. Für jedes relevante Videospiel- oder Computersystem gab es entsprechende Spiele. Dazu kamen Games für Handies, LCD-Spiele und noch eine Kuriositäten, wie das Marvel Creativity Center, mit dem man selbst Spiderman Comics erstellen konnte.



Nun hat also Activision ein neues Spiderman Spiel veröffentlicht. Und hier können wir die Spinne gleich vierfach steuern, in vier verschiedenen Dimensionen. Im Wechsel übernimmt der Spieler die Kontrolle über "The Amazing Spiderman", "Noir Spiderman", "Spiderman 2099" und "Ultimate Spiderman", alle aus diversen Comics und/oder Cartoon Serien bekannt.



Spiderman, Spiderman, does, whatever a spider can

Insgesamt ist das Spiel in 14 recht abwechslungsreiche Level unterteilt, die allerdings sehr linear verlaufen. Einfaches rumschwingen, um sich die Gegend anzusehen, ist nicht mehr möglich. Wesentlich mehr Gewicht wurde auf actionreiche Kämpfe gelegt. Zuerst macht man sich in einem Tutorial mit den Feinheiten der Steuerung vertraut und lernt die verschiedenen Fähigkeiten, sowie diverse Kombos. Das geht alles recht fix und die Steuerung unseres Helden dürfte nach kurzer Eingewöhnung kein Problem mehr darstellen. Und schon kann es mit der Schurkenjagd losgehen.



Spinne am Morgen, vertreibt Kummer und Sorgen

In jedem Level gilt es, einem Erzfeind ein Fragment der zerstörten, mystischen Tafel abzujagen, soweit der Auftrag von Madame Web. Unter den Feinden gibt es das eine oder andere Wiedersehen mit den altbekannten Doc Ock, Vulture oder Juggernaut. Bis man am Ende eines Levels aber dem jeweiligen Boss gegenüber steht, um ihm das Teil abzunehmen, gibt es dutzende von Gegnern zu besiegen. Ob man diese dann verprügelt, in ein Netz einspinnt, von hinten anschleicht und ausschaltet oder einfach mit einem im Netz eingesponnenen Stein verdrischt, ist dem Spieler selbst überlassen. Es gibt zahlreiche Kombo-Möglichkeiten, so das man für jede Kampfsituation gewappnet ist. Durch gewonnene Spinnenessenz schaltet man neue Fähigkeiten, wie andere Kombos, frei oder erweitert den Gesundheitsbalken.
Grafisch sieht das Spiel dabei wirklich gut aus, der Sound ist sogar hervorragend, vor allem die englischsprachigen Sprecher. Die vier Spidermen werden dabei von Neil Patrick Harris, Christopher Daniel Barnes, Dan Gilvezan und Josh Keaton vertont, und die vier sind als Sprecher in den Cartoon Serien bekannt. Klasse. Deutsche Untertitel gibt es übrigens auch.



Mein erstes Spiderman Spiel habe ich Anfang der 80er auf dem Atari gespielt, zu einer Zeit, als Spiderman in den Kinos noch von Nicholas Hammond verkörpert wurde. Und genau so wie damals, macht auch Spiderman: Dimensions wieder ziemlich viel Spaß. Man schwingt mit dem Netz durch die Levels und vermöbelt reichlich Schurken, was will man mehr. Grafisch ist dabei alles ok und der Sound ist toll, inclusive den fantastischen Sprechern. Spiderman Fans können hier bedenkenlos zugreifen, wann bekommt man schon vier von der Sorte in einem Spiel?

 

Geschrieben von: Bert Werner am 22.09.2010





  

Positiv

  • schöne Grafik, klasse Sound
  • vier verschieden Spidermen

 


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