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Artikel (Review)

Margrave Manor 2 - The Lost Ship


Review: PC (getestet)

Es darf wieder gewimmelt werden. Rondomedia hat in ihrer Play+Smile Reihe eines der spannendsten Wimmelbildspiele fortgesetzt. Hatte man im ersten Teil noch die Aufgabe, ein altes Herrenhaus zu durchstöbern, um als Ewina Margrave etwas über ihre eigene Vergangenheit herauszufinden und ihrem seit zehn Jahre verschollenen Großvater auf die Spur zu kommen, spielt der zweite Teil nun auf hoher See.

In ihrem ersten Abenteuer konnte Edwina ja nur sehr spärliche Hinweise auf den Verbleib ihres Großvaters gefunden und hat die Hoffnung, ihn jemals lebend wiederzusehen eigentlich schon aufgegeben. Das ändert sich mit einer Nachricht der Küstenwache. Das Schiff ihres Großvaters, die Aurora Dusk, ebenfalls vor zehn Jahren verschwunden, ist aus heiterem Himmel wieder aufgetaucht. Natürlich macht sich Edwina gleich auf den Weg zu dem kleinen Küstenstreifen, an dem das rostige Schiff gestrandet ist.



Mast- und Schotbruch

Hatte Edwina im ersten Teil noch Unterstützung vom Butler der Margraves, steht ihr nun Thomas Raynes, ein Beamter der Wasserschutzpolizei, zur Seite. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg zum Schiff und gehen an Bord. Und hier gehen die Rätsel los. Jeder Raum wird gründlich durchsucht und bietet ein Wimmelbildrätsel. Nach und nach entdeckt man mehr Hinweise, die auf einen Schatz und sogar auf das legendäre Atlantis hindeuten. Außer den Wimmelbildern gibt es auch noch zahlreiche weitere Puzzles und Rätsel, die für Abwechslung sorgen. So müssen zerrissene Briefe wieder zusammengefügt werden oder Teile des Schiffgrundrisses gefunden werden.



Ahoi Matrosen

Grafisch ist das Spiel dabei nett anzusehen, der Sound ist recht spärlich, aber passt bestens zur Atmospäre, auf nervende Musik wurde verzichtet, auf spannende Geräusche nicht. Die Geschichte wird in Zwischensequenzen vorangetragen, die Dialoge werden von guten englischen Sprechern vorgetragen, deutsche Untertitel gibt es ebenso.



Margrave Manor 2 macht schon wie der erste Teil großen Spaß. Rätsel mit nicht zu niedrigem Schwierigkeitsgrad und eine tolle Atmosphäre sorgen für nette Gruselstimmung. Grafik und Sound sind gelungen und bei dem günstigen Preis gibt es nichts zu meckern. Über einen dritten Teil würde ich mich sicher nicht beschweren.

 

Geschrieben von: Bert Werner am 04.10.2010





  

Positiv

  • spannende Story
  • abwechslungsreiche Rätsel

 


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