Artikel (Review)
Ninety Nine Nights 2
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Review: Xbox 360 (getestet)
Es gab in der Geschichte der Videospiele schon reichlich Möglichkeiten, seine Finger zu malträtieren. Von den Joystickrütteleien bei den Sportspielen der C64 Ära über verschiedene Konsolen Beat´em ups bis zu Handheld-Ballerorgien. Auch Fantasyspiele gibt es, besonders seit die Herr der Ringe Filme liefen, wie Sand am Meer. Mit Ninety Nine Nights 2 hat man nun beides in einem, ein Fantasy Game, das durchtrainierte Finger erfordert. Das Spiel ist in einer Mystischen Welt angesiedelt. Hier leben die Menschen mit allerlei anderen Rassen wie Ogern, Kobolden oder Elfen in friedlicher Koexistenz. Als jedoch der Herr der Nacht auftaucht, ändert sich alles schlagartig. Innerhalb weniger Monate sind die fruchtbaren Felder nur noch verbrannte Erde und das heilige Land im Norden, Orphea, wird von der Armee der Nacht belagert. Der Spieler übernimmt die Rolle des Kriegers Galen, dem es als Einzigem gelingt, sich durch die Horden von Feinden zu kämpfen und bis zur Burg Orphea durchzuschlagen. ![]() Schlachtplatte, kalt serviert In verschiedenen Cut Scenes wird die Story weitererzählt, bevor zur nächsten Schlacht ausgerückt wird. Und die Schlachten haben es wirklich in sich. Da steht man bunstäblich hunderten von Feinden gegenüber und verarbeitet sie mit Waffen und Magie zu mehr oder weniger Gehacktem. Dabei geht es ziemlich blutig zu, erfreulich, dass das Spiel in Deutschland ohne Kürzungen auskommt. Und so zieht man von einer Schlacht in die nächste, allein oder zu zweit über Xbox live. Dabei kommt der Daumen kaum zur Ruhe, denn pausenlos müssen in den Kämpfen Knöpfe gedrückt werden, um den Feinden Einhalt zu gebieten. Der Combozähler kommt so leicht auf einige tausend und der Bodycount schnellt in die Höhe. ![]() Ninety Nine Nights 2 ist ein brachiales Hack´n Slay Spiel. Da geht es ziemlich brutal zur Sache und über mangelnde Action braucht man sich wahrlich nicht zu beschweren. Jedoch ist die Story etwas dünn geraten und hätte ein wenig mehr Feinschliff vertragen können. Grafisch ist das Spiel dagegen ganz gut gelungen, wenn man bedenkt, wie viele Feinde sich gleichzeitig auf dem Bildschirm tummeln. Wer ein Schnetzelspielchen mit Nonstop-Action sucht, ist hier genau richtig.
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