Sie befinden sich hier:  Startseite / Artikel / Allgemein
Artikel (Review)

Professor Layton und die verlorene Zukunft


Review: DS (getestet)

Der gute, alte Professor Layton hat sich unter DS-Spielern, sofern sie Rätsel mögen, schon einen sehr guten Namen gemacht. Bislang sorgten zwei Spiele, Professor Layton und das geheimnisvolle Dorf und Professor Layton und die Schatulle der Pandora für reichlich Kopfzerbrechen. Nun fordert der dritte Teil der Serie auf, die grauen Zellen mal wieder etwas zu strapazieren. Das haben wir natürlich gern getan.



Professor Hershel Layton ist ein englischer Archäologe an einer Universität in London, durch und durch Gentleman, ausgestattet mit einem messerscharfen Intellekt, weiß sich auch schon mal im Nahkampf zu bewähren, wenn es sein muss und ist ein begnadeter Fechtmeister. Begleitet wird der Professor fast immer von Luke Triton, einem zwölfjährigen Jungen, der ihm ein treuer und loyaler Assistent ist.



Ein Brief aus der Zukunft

Alles fängt mit einem Brief an, klingt ja erstmal harmlos, allerdings wurde dieser Brief 10 Jahre in der Zukunft abgeschickt. Darin warnt Luke den Professor vor einem schrecklichen Unglück, das London droht. Scheinbar lässt sich dieses Unglück nur mit der Hilfe des Professors abwenden. Doch wie kann ein Brief aus der Zukunft kommen? Vor einigen Tagen gab es ein Ereignis bei einem Test mit einer Zeitmaschine. Bei dem Versuch ging der Premierminister in der Zeit verloren. Also geht es mit dem Professor und Luke auf Zeitreise, um die Rätsel zu lösen.



Kombiniere: Rätsel und mehr

Wie schon aus den Vorgängern bekannt, muss der Spieler mit dem Touchpen jede Menge Rätsel lösen, davon gibt es mehr als 160. Diese sind durchgehend logisch, was nicht heißt, dass nicht auch ein paar richtig schwere Nüsse dabei sind. Kommt man einmal gar nicht weiter, kann man sich mit Hilfe einer Hinweismünze einen Tipp geben lassen. Gelöste Rätsel belohnen den Spieler mit Pikarat, der Spielwährung, mit der man sich Bonusmaterial kaufen kann. So stehen Filmclips, Musik und Bilder zur Verfügung. Außerdem lassen sich Bilder für ein Album sammeln. Aber nicht nur Rätsel wollen gelöst werden, der Spieler steuert auch das Laytonmobil oder trägt mit Hilfe eines Papageis Lieferungen aus.

Mir haben schon die ersten beiden Spiele sehr gut gefallen, aber der dritte Teil ist meiner Meinung nach der beste. Tolle, abwechslungsreiche Rätsel hat man ja schon erwartet, aber in diesem Spiel ist auch die Story deutlich spannender. Die Grafik kommt wie gewohnt im Anime-Stil daher, der Sound ist klasse, was sowohl für die guten Sprecher als auch die Geräuschkulisse gilt. Ich konnte das Spiel ja schon kurz auf der Gamescom anspielen und das Warten hat sich gelohnt. Rätselfreunde kommen um diesen Titel nicht herum.

 

Geschrieben von: Bert Werner am 31.10.2010





  

Positiv

  • abwechslungsreiche Rätsel
  • spannende Story

 


Affenclub.net |Koobi:CMS 7.25 © dream4® | Impressum | Bookmark and Share