Artikel (Review)
Command & Conquer 4 - Tiberian Twilight
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Review: PC (getestet)
Die wohl grandioseste Echtzeitstrategieserie soll mit Tiberian Twilight ihren krönenden Abschluss finden. Dafür hat EA das gesamte Spielprinzip einmal kräftig durchgeschüttelt und zahlreiche Neuerungen in das Spiel gepackt. Geblieben ist ein Strategiespiel, der Konflikt zwischen GDI und Nod, sowie einer der beliebtesten Bösewichter der Spielegeschichte, Kane. Und der besagte Glatzkopf taucht auch gleich im Introfilm auf und spaziert geradewegs ins Hauptquartier der GDI und bietet den anwesenden Militärs eine Zusammenarbeit an. Dadurch soll die Gefahr, die vom Tiberium ausgeht, abgewendet werden. Also verbündet sich die GDI mit Kane, woraufhin Teile von Nod rebellieren und so der alte Konflikt wieder aufschwelt. Das ist die Story des Spiels in groben Zügen, die wie immer mit gelungenen Videoeinspielungen voran getragen wird. ![]() Alle neu, macht der Kane Wo ist der Sammler, wie baue ich Rohstoffe ab? Das fragt man sich zu recht, doch der gute alte Collector wurde einfach wegrationalisiert. Scheinbar macht die Wirtschaftskrise auch nicht vor dem C&C Universum halt. Dafür steht jetzt der Crawler im Mittelpunkt, ein Stahlkoloss, der gleich in drei Varianten daherkommt. Das Offensiv Modell produziert besonders starke Panzer, der Defensiv Crawler ist für Bunker und Abwehranlagen zuständig, wogegen mit dem Support Crawler Luftangriffe angefordert werden können. Gleich zu Beginn einer Kampagnenmission wählt man einen Typ, kann jedoch im Verlauf auch zu einer anderen Variante wechseln. Für die komplette Produktionspalette sind nun keine Rohstoffe mehr erforderlich. Doch eine grenzenlos große Truppe ist natürlich nicht möglich. Es gibt für jede Mission Einheitenpunkte, die nicht überschritten werden können. Da verschiedene Einheiten auch verschiedene Punkte aufbrauchen, muss man sich gute überlegen, ob man seine Punkte beispielsweise lieber in Panzer oder Infanterieeinheiten investieren möchte. ![]() Mission (im)possible Die Missionen bieten viel Abwechslung. Bestimmte Feindtruppen zu vernichten kommt nicht mehr so häufig vor wie früher, es muss auch schon mal ein Bus mit Zivilisten eskortiert werden oder Gebäude verteidigt. Vor jeder Mission lässt sich übrigens der Schwierigkeitsgrad, der im Laufe des Spiels spürbar ansteigt, in drei Stufen einstellen. Durch erfolgreiche Missionen sammelt man Erfahrungspunkte und erhält Beförderungen, die einen bis zum Level 20 General aufsteigen lassen. Mit gesteigerter Erfahrung erhalten die Truppen auch bessere Fähigkeiten, wie höhere Reichweite oder Geschwindigkeit. Die Grafik ist durchaus gelungen, jedoch hätte die Möglichkeit, den Kameraausschnitt weiter rauszoomen zu können, viel zur Übersichtlichkeit bei Gefechten beigetragen. Der Sound des Spiels ist klasse, was nicht nur die Geräuschkulisse betrifft, sondern auch die Musikauswahl. Und auch Multiplayerspieler kommen auf ihre Kosten. Außer der Möglichkeit zu zweit im Koop Modus zu spielen gibt es noch weitere Möglichkeiten, wie ein Mehrspielergefecht mit fünf Spielern auf jeder Seite, Chatfenster praktischerweise gleich inbegriffen. ![]() Command & Conquer - Tiberian Twilight ist ein gelungener Abschluss der Serie. Die Kampagne macht wirklich Spaß und auch für mehrere Spieler ist genug Abwechslung vorhanden. Gelungene Filmchen, die die Story vorantragen und ein toller Soundtrack runden die Sache ab. Zu sagen wäre noch, dass, um EPs zu sammeln, das Spiel ständig mit dem EA Server verbunden sein muss. Man kann zwar offline Spielen, bekommt aber keinerlei Erfahrungspunkte. Aber das ist wirklich nur ein kleiner Wermutstropfen in einem Klasse-Spiel.
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