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Enslaved - Odyssey to the West (Review)
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Zerstörte Zivilisationen, Endzeitstimmung, was in, hauptsächlich italienischen, Filmen der 80er ziemlich häufig durchgekaut wurde, ist nun auch häufig Thema in Videospielen. So sind in letzter Zeit einige Vertreter des Genres erschienen. Dass man sich bei der gleichen Thematik auch wohltuend abheben kann, zeigt Namco mit Enslaved. Es war einmal in (nicht allzu) ferner Zukunft. Maschinenwesen haben fast die gesamte Menschheit unterjocht und versklavt. Die vielen Metropolen der Welt sind verlassen und verfallen. Doch da gibt es zwei Menschen unter den Sklaven, die sich das alles nicht mehr gefallen lassen wollen, und schließlich der Gefangenschaft der Maschinen entfliehen können. Da wäre einmal der muskelbepackte Monkey und die eher zierliche Trip. Gemeinsam treten sie die Flucht an. ![]() Hier hat die Frau die Hosen an Der Spieler übernimmt die Rolle von Monkey, der sich nach beschwerlicher Flucht mit Trip auf die Reise begibt. Trip möchte gern zurück zu ihrer Familie, die in einem kleinen Dorf lebt. Damit sie auf die Hilfe von Monkey zählen kann, verpasst sie ihm kurzerhand ein spezielles Stirnband, ein so genanntes Sklavenband. Damit kann sie Monkey Stromstöße verpassen und sollte sie sterben, bedeutet das auch sein Ende. Nach und nach entwickelt sich zwischen den beiden jedoch eine eher freundlichere Beziehung, was zahlreiche, sehr gut gemachte, Zwischenszenen zeigen. ![]() New York, eine grüne Oase Beide machen sich nun auf den Weg durch das verlassene New York. Die verfallene Stadt ist teilweise schon mit allerlei Pflanzen überwuchert. Doch so ganz verlassen ist die Stadt dann doch wieder nicht. An jeder Ecke können Roboter patrouillieren. Kommt es zum Kampf, ist Monkey natürlich der Mann fürs Grobe, während Trip aus dem Hintergrund hilft. Die Aktionen von Trip können über ein kleines Menü ausgewählt werden, so kann sie Gegner ablenken, während sie Monkey zertrümmert. Die Steuerung dabei ist sehr schnell erlernt und macht keinerlei Probleme. ![]() Wow, Enslaved macht wirklich jede Menge Spaß. Tolle Grafik, ein wirklich hörenswerter Soundtrack und eine klasse Atmosphäre sorgen für die richtige Stimmung, die glaubhaften, interessanten Charaktere wachsen einem schnell ans Herz und man fiebert beim Spielen richtig mit ihnen mit. Die Zwischenfilmchen zeigen, wie sich die Beziehung der Charaktere weiterentwickelt und die vielen actionreichen Kämpfe wollen wir natürlich auch nicht vergessen. Für mich zählt Ensalved auf jeden Fall zu den besten Actiontiteln des Jahres.
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