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Civilization V (Review)



Lang, lang ist es her, als das erste Civilization das Licht der Welt erblickte und Sid Meier den Spielern die Möglichkeit gab, ein Volk durch verschiedene Zivilisationsstufen zu führen. Nun ist auch der fünfte Teil erschienen und erneut können Spieler die virtuelle Welt besiedeln. Lohnen sich die Neuerungen oder bleibt alles beim Alten? Wir haben mal probegesiedelt.

Das bewährte Grundrezept von Civilization ist natürlich gleich geblieben. Der Spieler wählt ein Volk, das er dann vom Anfang seiner Geschichte bis in die Gegenwart führt. Wie es sich bis dahin entwickelt, welchen Weg das Volk einschlägt, all das kann der Spieler durch seine Entscheidungen beeinflussen. Und so führt man Kriege, führt diplomatische Verhandlungen mit den Nachbarländern, betreibt Forschung oder erstellt das eine oder andere Weltwunder.



Eine neue Zivilisation

Civ-Experten finden sich natürlich gleich wieder zurecht. Für Einsteiger hält das Spiel aber ein gelungenes Tutorial bereit, die Spielmechanismen kann man sich aber problemlos auch während des Spielens erklären lassen. Neu im Vergleich zu den Vorgängern sind die Spielfelder, die nun als Hexfelder und nicht mehr wie ein Schachbrett daherkommen. Natürlich hat auch die Grafik einen Sprung nach vorn gemacht. Alles wirkt lebendiger und detailreicher.



Knappe Haushaltskassen

Die Staatskassen sind auch hier des Öfteren leer, da hilft nur noch Streichen von Ausgaben, so können Truppen gestrichen werden oder die Ausgaben für die Forschung gekürzt. Je weiter das Reich dann wächst, desto schwerer ist es, sein Volk zufrieden zu stellen. Also müssen Waren herbeigeschafft werden oder Geld in die Unterhaltung seiner Untergebenen gesteckt werden. Mit dem chronisch schwachen Haushalt sollte also vorausschauend geplant werden.

Civilization V macht, wie auch schon die Vorgänger, richtig Spaß. Auch wenn manche Neuerungen unverständlich sind, wie der fehlende Steuersatz oder andere Kleinigkeiten. Grafisch und vom Sound her gibt es nichts zu meckern. Die Auswahlmöglichkeiten sind fast unerschöpflich. 18 Völker stehen zur Auswahl, zig Politikformen und acht Schwierigkeitsgrade. So kann sich jeder ganz nach seinem gewünschten Schwierigkeitsgrad seine Zivilisation erschaffen. Lohnt sich.

 

Geschrieben von: Bert Werner am 13.11.2010





  

Positiv

  • viele Auswahlmöglichkeiten
  • kaum Grenzen
  • Grafikverbesserungen

Negativ

  • unnötige Streichungen von Details im Vergleich zum Vorgänger

 


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