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Call of Duty: Black Ops (Review)
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Nach diversen Teilen, die den zweiten Weltkrieg als Szenario hatten, kam in den letzten Jahren mit den beiden "Modern Warfare" Spielen die Gegenwart zum Zuge. Nun reist man wieder in die Vergangenheit, aber nicht ganz so weit, wie zu Beginn. Der Großteil des aktuellen Spiels ist in den 60er Jahren angesiedelt und zeigt auch ein paar Persönlichkeiten aus dieser Zeit, wie John F. Kennedy oder Fidel Castro. Die Einsätze führen diesmal an so idyllische Plätze wie Kuba, Vietnam oder Russland. In einem Rückblick geht es aber doch noch einmal zurück ins Jahr 1945, wo ein wichtiger Teil der Story im russischen Winter angesiedelt ist. Modern Warfare konnte durch eine spannende Story punkten und nach den neuen Verkaufsrekorden, die nun Black Ops aufgestellt hat, sollte das auch diesmal der Fall sein. ![]() Gefangener der CIA Der amerikanische Soldat Alex Mason sitzt in einem Verhörraum, Hände und Füsse an einen Sitz gefesselt. Eine seltsam verzerrte Stimme stellt immer wieder Fragen, während auf den überall zu sehenden Bildschirmen eigenartige Zahlenfolgen und Szenen auftauchen. Wie kommt Mason hier her, was ist mit ihm passiert? All das wird in Rückblenden, den Erinnerungen von Mason, erzählt. Und der Spieler ist immer an vorderster Front dabei. Alles beginnt mit einem Einsatz auf Kuba, ein Attentat auf Fidel Castro soll ausgeführt werden, aber die Mission scheitert. ![]() Gefangener der Russen Mason landet im berüchtigten Gefangenenlager Workuta, dort gelingt dann mit einem ausgeklügelten Plan die Fluch mit einigen Mithäftlingen. Weitere Einsätze führen nach Vietnam und nach und nach wird das ganze Ausmaß der Story klar. Es geht um einen chemischen Kampfstoff, den der deutsche Wissenschaftler Steiner im zweiten Weltkrieg entwickelt hat, und der nun von Schläfern in vielen Städten freigesetzt werden soll. ![]() Gefangener des Vietcong Und auch in Südostasien kommt der Spieler in Gefangenschaft. Hier gibt es dann eine Anspielung auf den Film "Deer Hunter", die Gefangenen werden gezwungen, russisches Roulette zu spielen, dabei gelingt jedoch erneut die Flucht, und mit einem gekaperten Hubschrauber wird ordentlich aufgeräumt. Auch sonst ist man nicht immer nur zu Fuß unterwegs. In diversen Fahrzeugen wird gesteuert und mit den Bordwaffen geschossen, ebenso in einem Patrouillenboot. Und auch in einer Blackbird SR71, einem extrem schnellen Aufklärungsflugzeug, gibt es einen Einsatz. ![]() Zu Beginn des Spiels hat man zunächst mal keine Ahnung, worum es überhaupt geht. Doch nach und nach wird die Handlung weiter aufgedeckt, was unheimlich spannend erzählt wird. Auch wenn die Missionen, wie gehabt, linear ablaufen, sind sie durchweg spielfilmreif. Dazu trägt die klasse Grafik und ein erstklassiger Soundtrack inklusive motivierter deutscher Sprecher bei. Eine Riesenauswahl an Waffen, die eingesetzt werden können, sorgen für reichlich Feuerkraft in den vielen Schlachten, die der Spieler überstehen muss. Die Steuerung ist unkompliziert, wie auch schon in den Vorgängern. Neben einem umfangreichen Multiplayermodus gibt es nach der Kampagne auch einen sehr coolen Zombiemodus, der richtig Laune macht. Tolle Grafik, toller Sound, spannende Story und abwechslungsreiche Missionen, was will der Actionfan mehr? Naja, Black Ops 2 vielleicht? Mein Actionspiel des Jahres. Bert Werner Multiplayer Abseits der Singleplayer-Kampagne erfreut sich der Mehrspieler-Modus der „Call of Duty“-Reihe für gewöhnlich großer Beliebtheit unter den Videospielern; „Modern Warfare“ und „Modern Warfare 2“ zählen immer noch zu den beliebtesten und erfolgreichsten Onlinetiteln. So ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass „Black Ops“ ebenfalls über einen umfangreichen Mehrspieler-Modus verfügt, bei dem sich maximal 18 Spieler auf den verschiedensten Maps gegenüberstehen. Neben der Größe unterscheiden sich die Maps auch im Setting deutlich voneinander, so geht es mal im Dschungel, mal mitten in Havana heiß zur Sache. Neben den beliebten Spielarten „Capture the Flag“, „Deathmatch“ oder „Team-Deatmatch“ stehen unter anderen auch wieder die Modi „Suchen und Zerstören“ - wo zwei Teams in Runden gegeneinander antreten, um ein bestimmtes Ziel zu zerstören beziehungsweise es zu beschützen - oder etwa der „Hauptquartier“-Modus zur Verfügung, welcher zum Ziel hat, mit seinem Team als erstes einen vorgegebenen Punkt auf der Karte einzunehmen. Neu dazugekommen ist unter anderem das sogenannte „Gun Game“. Im „Gun Game“ starten alle Spieler mit der gleichen Waffe, einen einfachen Revolver. Erwischt der Spieler einen Feind, gibt es zur Belohnung eine neue Waffe, erwischt man damit wiederum jemanden, gibt es erneut eine neue Waffe. Der Spieler, welcher am Schluss mit allen Waffen mindestens einen Kill abgeliefert hat, gewinnt das Spiel. Dieser neue Modus bringt eine gute frische in den „CoD Multiplayer“ und ist dabei auch noch sehr unterhaltsam. Ebenfalls neu ist das „Kampftraining“, bei welchen der Spieler allein, mit Freunden online oder aber per Splitscreen gegen feindliche KI-Gegner antreten kann. ![]() Im brandneuen Kino-Modus lassen sich darüber hinaus die Aufzeichnungen der einzelnen Multiplayerspiele ansehen und Editieren, sowie anschließend das ganze zusätzlich auch noch als Video speichern. Auch wieder zum Einsatz kommt das aus dem Vorgänger bereits bekannte Rangsystem. Durch Abschüsse von feindlichen Spielern und das Erledigen bestimmter Aufgaben, erhält der Spieler hier Punkte, mit denen er seinen Rang steigern kann. Waffen und Zubehör muss sich der Spieler allerdings in „Black Ops“ per eigener Spielwährung, welche er durch Multiplayerspiele verdient, selber zusammenkaufen. Der Mehrspielermodus von Black Ops kann ebenfalls überzeugen und bietet jede Menge zusätzlichen Spielspaß. Andre Ballerstein Die Playstation 3 Version: ![]() Auch auf der Playstation 3 macht 'Black Ops' eine hervorragende Figur. Wo der direkte Konkurrent 'Medal of Honor' bei der Nahsicht mit matschigen Texturen schlampte, wirkt hier alles deutlich schärfer. So wirken z.B. Grasbüschel aus der Nähe nicht wie zusammen gepappte Quadrate, und Schatten haben eine bessere Kantenglättung verpasst bekommen. Zwar fallen auch hier ab und zu Aussetzer ins Auge, aber das bemerkt im Eifer des Gefechts nur, wer genau hin schaut.
Insgesamt wirkt 'Call of Duty' runder und sauberer programmiert als das rund drei Wochen früher erschienene Medal of Honor, was sich natürlich auch in der Bewertung bemerkbar macht. Die Version für die Playstation 3 steht der XBox360 Fassung in nichts nach, so dass die Wertung auch für beide Konsolen steht. Dirk Kons
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