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Star Wars: The Force Unleashed 2 (Review)



Mehr als 30 Jahre ist es mittlerweile her, seit der erste Film der Star Wars Saga in den Kinso gestartet ist und immernoch hat der Kampf zwischen den beiden Seiten der Macht nichts von seiner Faszination verloren. 2008 brachte Activision mit "The Force Unleashed" ein Spiel heraus, das sich zum schnellstverkauften Star Wars Game entwickelte und insgesamt sieben Millionen mal über die Ladentheken ging. Und so war es nur eine Frage der Zeit, wann das Spiel fortgesetzt werden würde.

Starkiller, der geheime Schüler von Darth Vader, ist wieder da. Aber ist er es wirklich? Oder nur sein Klon, der die gleichen Gefühle hat, wie das Original? Vader will seinen Schüler zu einem ultimativen Sith-Krieger machen, doch der ist viel mehr daran interessiert, seine wahre Liebe wiederzufinden, Juno Eclipse. Das passt Vader natürlich nicht und er nimmt mit allen verfügbaren Truppen die Verfolgung von Starkiller auf. Soweit die Story des zweiten Teils.



Klon oder nicht Klon, das ist hier die Frage

Gleich beim Start des Spiels kommt die richtige Stimmung auf, wenn der Schriftzug "Es war einmal in einer weit entfernten Galaxis" erscheint, gefolgt von der Star Wars Musik und der ins Bild laufenden Schrift. Hier wird man auch nochmal kurz über den Stand der Dinge in der Story informiert. Nach dem ersten, grafisch beeindruckenden, Filmchen, steht erstmal die Flucht von Starkiller, den der Spieler übernimmt, an. Bewaffnet mit zwei Laserschwertern und jeder Menge Macht, die er gegen seine Feinde einsetzen kann, weiß sich Starkiller auch gegen eine größere Anzahl an Gegnern zu verteidigen. Und das kommt ständig vor. Außer verschiedenen Angriffen mit den Lichtschwertern hat er wieder seinen Machtgriff im Gepäck, der Personen oder Gegenstände packt. Und das reicht auch aus um aus einem anfliegenden Tie-Fighter kurzerhand einen kleinen Haufen Schrott zu machen. Bei Bedarf schießen auch die bekannten Blitze aus den Händen, oder per Machtschub werden die Gegner zu Boden geschleudert.



Möge die Macht mit Starkiller sein

Und so geht es von Level zu Level, die Gegnerhorden werden größer und stärker. Ab und an trifft man auf alte Bekannte, wie Prinzessin Leia oder Yoda, denen man gerne mehr Zeit auf dem Bildschirm hätte gönnen dürfen. Trotzdem nett, dass sie eingebaut wurden. Nett ist auch die neue Fähigkeit von Starkiller, die Gedankenmanipulation, mit der er Gegner gegeneinander aufbringen kann. Die Steuerung ist dabei völlig unproblematisch und wird im ersten Level sehr gut erklärt.



Da ist er also wieder, Starkiller, Vaders geheimster und aufmüpfigster Schüler. Und es macht auch gleich wieder Laune mit ihm auf Sturmtruppen loszugehen. Die Grafik ist wirklich vom Feinsten und die Cutscenes sehen fantastisch aus. Action gibt es ohne Ende und die bekannte Star Wars Musik sorgt mit guten Soundeffekten und motivierten deutschen Sprechern für Stimmung. Gern hätte ich im Spiel noch weitere alte Bekannte getroffen, aber das kann ja in einem dritten Teil, gegen den ich absolut keine Einwände hätte, kommen.

 

Geschrieben von: Bert Werner am 16.11.2010





  

Positiv

  • tolle Grafik
  • Star Wars Musik

 


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