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James Bond: Blood Stone (Review)
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In den letzten Jahrzehnten hat James Bond ja schon auf vielen Konsolen für Recht und Ordnung gesorgt, sein aktueller Einsatz wird auf der Xbox gestartet. Und da es noch eine längere Zeit dauern wird, bis ein neuer Bond-Film in die Kinos kommt, durch das Gerangel um MGM, kommt so ein Spiel mit eigenständiger Story doch gerade recht. Also packen wir die Walther ein und starten den Einsatz.
Und der Beginn des Spiels führt uns gleich nach Griechenland. Hier soll ein Anschlag auf verschiedene Staatsoberhäupter verübt werden, was Bond, also der Spieler, verhindern soll. Und so landet der Spieler gekonnt per Fallschirm auf der Yacht der Gangster und räumt mit seiner schallgedämpften Pistole erstmal ein wenig auf. Ganz nebenbei lernt der Spieler dabei die problemlose Steuerung kennen. ![]() Lizenz zum Töten Anschließend gibt es eine rasante Verfolgungsjagd mit Booten, jedoch ist am Ziel die Bombe schon per Auto unterwegs zu ihrem Ziel. Gut, dass Bond seinen Aston Martin gleich um die Ecke geparkt hat und so kommt es zur Verfolgung durch die Strassen, schließlich kann Bond das Auto rammen und die Gefahr, zunächst, abwenden. Das war die erste Actionszene des Spiels, die, wie auch in den Filmen üblich, vor der Titelsequenz läuft. Es folgt ein typischer Vorspann mit einem eigens für das Spiel komponierten Titelsong. Produziert hat das Lied Dave Stewart, gesungen wird der Titel von Joss Stone. ![]() Geschüttelt, nicht gerührt Im weiteren Verlauf der Story hat Bond die Aufgabe, eine Verschwörung aufzudecken und die Hintermänner auszuschalten. Und das funktioniert als eine Mischung aus Shooter und Rennspiel. Damit gleich die richtige Atmosphäre aufkommt, sind nicht nur Daniel Craig als Bond und Judi Dench als M deutlich zu erkennen, sie haben auch ihre aus den Filmen bekannten Stimmen. Und Joss Stone singt nicht nur den Titelsong, sie ist auch als Bond-Girl dabei. Aber auch Q war nicht untätig. Bond hat ein nettes Smartphone in seinem Gepäck, das ihn zu allerlei Spuren führt und die Bewegungen der Schurken anzeigt. Natürlich hat er auch seine Dienstwaffe dabei, kann aber auch lautlos Gegner mit den Händen ausschalten. ![]() Grafisch ist das neue Bond-Spiel im oberen Mittelfeld anzusiedeln, der Sound inclusive der deutschen Sprecher ist dagegen erstklassig. Die Steuerung ist unkompliziert und die Mischung aus Shooter mit gelegentlichen Rasereien im Aston Martin machen richtig Spaß. Und auch die Story sorgt für Spannung, sie stammt übrigens von Bruce Feirstein, der schon als Drehbuchautor bei den Filmen "Die Welt ist nicht genug" und "GoldenEye" dabei war. Selbst ein Multiplayer Modus hat es ins Spiel geschafft, hier treten 16 Spieler als Söldner oder Agenten gegeneinander an. Blood Stone bietet eine gute Story, reichlich Action und die richtige Bond-Stimmung. Was will ein Bond-Fan mehr?
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