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Two Worlds 2 (Review)
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Mehrere Jahre nach den dramatischen Ereignissen in Antaloor, bei denen die gesamte Welt am Abgrund stand, ist unser Held am Ende seiner Kräfte. Gefangen in den dunklen Verliesen von Gandohars Schloss, scheint jegliche Hoffnung auf die Rettung seiner Schwester vergebens. Doch als die Verzweiflung am größten ist, taucht überraschend ein Rettungskommando auf und befreit unseren Helden aus den Klauen seiner Peiniger. Und so bricht er schließlich auf, um Licht in die dunkle Vergangenheit Gandohars zu bringen und doch noch die alles entscheidende Schwachstelle des mächtigen Magiers zu finden und seine Schwester zu befreien.
![]() Die Geschichte von „Two Worlds 2“ spielt sich auf drei Hauptinseln ab, welche dabei jeweils sehr unterschiedlich ausfallen. So erinnert eine der Inseln etwa stark an den afrikanischen Kontinent, bietet diese doch neben riesen „Killerarmeisen“ auch die typisch afrikanische Flora und Fauna. Hier streift der Spieler durch weite Savannen und trifft dabei unteranderen auf schlecht gelaunte Paviane und eher gemütliche Nashörner. Um diese Orte zu erforschen, gibt es Teleporter, Segelboote sowie Pferde. Schon recht früh im Spiel kann man ein eigenes Pferd bekommen. Hierfür muss man einfach einen sich stellenden Jagdauftrag annehmen und ein paar Strauße erlegen. Die Story wird durch zahlreiche in sich verzweigenden Quests, als auch durch die atmosphärisch dicht inszenierten Videosequenzen gut vorangetrieben. Außerdem wird der Spieler immer wieder vor Entscheidungen gestellt, welche sich dabei auch auf die Spielwelt auswirken. So ist es möglich einen Quest direkt abzuschließen aber ebenfalls auch möglich durch eine getroffene Entscheidung neue Nebenquest zu erhalten, mit denen man sich wiederum durchaus mehrere Stunden beschäftigen kann. Die einzelnen Quest gestalten sich insgesamt recht abwechslungsreich und je nach Umfang mitunter auch sehr fordernd, bleiben jedoch stets fair. ![]() Für erledigte Quests und getötete Gegner bekommt der Spieler wie gewohnt Erfahrungspunkte und steigt so nach und nach auf. Bei jedem Stufenanstieg bekommt man Zähler, mit denen die Stärke, Ausdauer, Lebensenergie oder Magiekraft verbessert werden kann. Das auf frei kombinierbare Karten basierende Magiesystem von „Two Worlds 2“ ist ebenfalls gelungen, fällt im späteren Spielverlauf allerdings einwenig zu mächtig aus. In „Two Worlds 2“ kann der Spieler jedes seiner gesammelten Gegenstände wie zum Beispiel Schwerter und Schilder in seine Einzelteile zerlegen, welche wiederum verwendet werden können, um andere Gegenstände aufzuwerten. Das Balancing funktioniert hierbei gut und so lassen sich die Gegenstände auch nur anfangs noch einigermaßen schnell und kostengünstig aufwerten. Die Bedienoberflächen von „Two Worlds 2“ sind allesamt gut durchdacht und auch die Karte bietet ausreichend Einzeichnungen und lässt dabei auch zusätzlich eigene zu. ![]() In Sachen Sound und Grafik kann „Two Worlds 2“ ebenfalls überzeugen. Die deutsche Synchronisation ist insgesamt sehr gut gelungen und auch so manch bekannte Stimme kann dabei vernommen werden. Abgerundet wird das Ganze durch einen stets passenden Soundtrack. Auch die Optik überzeugt und „Two Worlds 2“ kommt gerade durch beeindruckende Licht- und Schatteneffekte insgesamt sehr hübsch daher. Lediglich der eingesetzte Unschärfefilter wirkt in einigen Abschnitten etwas störend. Anstelle eines einfachen Eintrages im Optionsmenü lässt sich dieser leider nur über die Konsole bzw. durch eine selbst erstellte Config-Datei deaktivieren. Positiv fallen dagegen die sehr kurzen Ladezeiten auf. „Two Worlds 2“ bietet eine gute Mischung aus Atmosphäre und Technik. Neben einer gut erzählten Geschichte und abwechslungsreichen Missionen an faszinierenden Orten, erhält der Spieler ebenfalls einen gelungenen Mehrspielmodus. Hier kann sich der Spieler beispielsweise im direkten Duell, dem Kampf im Team oder aber in einer kooperativen Kampagne versuchen. Andre Ballerstein ![]()
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