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Bejeweled 3 (Review)
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Entwickler PopCap Games hat die Mutter aller "Bilde drei Gleiche in einer Reihe"- Spiele auf Version drei gebracht, und gleich noch einige interessante Neuerungen eingebaut. Doch eines hat sich nicht geändert, 'Bejeweled' ist immer noch ein Zeitfresser sondergleichen. Und dieser Teil dürfte die Sucht noch mehr anfachen.
Sollte es auf diesem Planeten noch jemanden geben, dem das Spielprinzip nicht geläufig ist, hier eine kurze Erklärung: Auf einen Spielbrett mit 8x8 Feldern müssen Reihen aus drei oder mehr gleichfarbigen Edelsteinen gebildet werden. Dazu tauscht der Spieler zwei neben- oder übereinander liegende Steine auf ihren Plätzen aus. Gebildete Reihen verschwinden und lassen von oben neue Juwelen nachrutschen. Aus Reihen von vier oder mehr Steinen entstehen Bonusjuwelen, die bei Aktivierung explodieren oder ganze Reihen verschwinden lassen. Sogenannte Hypercubes putzen sogar alle Steine der Farbe, mit der er getauscht wird vom Bildschirm. Ziel ist es möglichst viele Punkte zu erreichen. Das geht am besten mit Kombos, also gebildeten Reihen aus nachrückenden Juwelen. ![]() Klassik-Modus Insgesamt acht verschiedene Spielmodi stehen zur Auswahl, von denen die Hälfte erst durch bestimmte Erfolge frei geschaltet werden müssen. Prinzipiell können die Modi in Spiele mit und ohne Zeitdruck unterschieden werden. Am bekanntesten dürfte der Klassik-Modus sein, in dem man so lange spielt bis keine Kombinationen mehr möglich sind. Vorausschauendes spielen ist hier wichtiger als schnell eine Reihe nach der anderen raus zu hauen. Dafür ist eher der Blitzschlag-Modus geeignet, in dem innerhalb von 60 Sekunden so viele Punkte wie möglich erreicht werden. Bei der Suche müssen bestimmte Aufgaben gelöst werden, wie zum Beispiel das erreichen einer Mindestpunktzahl innerhalb eines Zeitlimits und andere Variationen der verschiedenen Modi. Wer danach erst mal seinen Puls wieder runter fahren möchte, der sollte in den Zen-Modus wechseln. In diesem Endlosspiel gibt es keine Herrausforderungen, statt dessen lassen sich hier völlig ohne Zwang Reihen um Reihen bilden. Wer möchte kann sich für eine der zur Auswahl stehenden Unterstützungen zur Entspannung entscheiden. Mit Kopfhörern entsteht so eine durchaus meditative Atmosphäre, in der man sich vom Alltagsstress gut entspannen kann. ![]() Poker Zu den neuen Modi gehört Poker, eine Variante, in der mit abgebauten Reihen jeweils immer fünf Karten gefüllt werden müssen. Diese "Hand" wird dann nach den Pokerregeln abgerechnet, so ergeben z.B. drei rote und zwei grüne Reihen ein Full House. Bei Falter müssen Schmetterlings-Steine vor der Spinne am oberen Rand beschützt werden. Eine Reihe mit ihnen befreit sie, allerdings rücken sie jeden Spielzug um eine Position nach oben. In Diamantenmine muss der Spieler allerlei Schätze aus dem Boden sprengen und sollte somit verstärkt den unteren Bereich abräumen, bevor die Zeit abläuft. Als achten Modus türmen sich bei Eissturm Türme aus gefrorenem Wasser in die Höhe, die durch Reihen zerstört werden müssen, bevor sie zu lange den Bildschirm ausfüllen. ![]() Aufgaben im Suche-Modus Grafisch haben die Entwickler noch eine Schippe drauf gelegt, alles ist bunt und explodiert in grellen Farben. Jeder Modi hat nun sein eigenes, dezent animiertes Hintergrundbild spendiert bekommen, und Besitzer großer Monitore dürfen mit einer entsprechend potenten Grafikkarte die Auflösung auf 1920 x 1200 Bildpunkten hoch schrauben. Das Spiel ist inklusive Sprachausgabe komplett eingedeutscht, was zwar löblich ist, aber erkenn- und hörbar in den USA erledigt wurde. "Falter" ist einfach eine unübliche Übersetzung für "Butterfly", und der Sprecher scheint so seine Probleme mit den Feinheiten unserer Muttersprache zu haben. Das sind aber nur Randnotizen, die sich nicht wirklich negativ auf den Gesamteindruck ausüben. Der ist nämlich für ein Causual-Game ausgesprochen positiv, mit einem Suchtfaktor den nur wenige Spiele erreichen dürften.
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