Sie befinden sich hier:  Startseite / Artikel / Allgemein
Artikel (Review)

18 Wheels of Steel - Extreme Trucker 2 (Review)


Wir fahren Terminfracht in aller Herren Länder, wer erinnert sich nicht an den ersten Satz der Kult-Trucker-Serie Auf Achse? Und dieser Satz ist auch in der brandneuen Simulation von Astragon Programm. Hier sollen unterschiedlichste Ladungen an verschieden Orte gebracht werden, dafür steht ein Straßennetz in verschiedenen Ländern zur Verfügung. Klar, dass wir da die CAT-Kappe aufgesetzt und uns hinter das virtuelle Lenkrad geklemmt haben.

Games, in denen der Spieler einen Truck steuert, um verschiedene Ladungen von A nach B zu transportieren gibt es ja nun schon eine Menge. Vor zwei Jahren erschien mit Extreme Trucker ein Spiel mit guter Grafik und, wie der Titel schon sagt, extremeren Transporten mit ebensolchen Strecken. Mit Alaska, Australien und den Anden standen drei Einsatzgebiete zur Auswahl. Und der zweite Teil hat da noch einiges mehr zu bieten.



Die Könige der Landstrasse

Zu Beginn seiner Trucker-Karriere sucht sich der Spieler zunächst eines, der fünf Gebiete aus. Zur Verfügung stehen hier Australiens Outback, mit den berühmten Road-Trains, überdimensionierten Trucks, Montana bietet starke Steigungen und Gefälle, Alaska hat zugeschneite Strassen und Eispisten in Petto, in Bangladesch wundert man sich über seltsame Trucks und entsprechende Ladung während man sich in den Anden immer nah am Abgrund befindet. Verschiedene Trucks und Ladungen sorgen für Abwechslung, so transportiert man gleich mal zwei große Radlader, oder fährt Baumstämme an ihr Ziel oder auch mal eine Ladung mit Reissäcken. Je größer der Truck, desto schwieriger die Steuerung. So beginnt man zunächst mit einfacheren Touren und schaltet nach und nach weitere Gebiete und Aufträge frei. Hat der Spieler das Ziel einer Tour erreicht, folgt die Abrechnung, von den zu erzielenden Punkten gibt es Abzüge für Verspätungen und Schäden. Hat der Spieler genug Punkte gesammelt, winkt eine Beförderung, was für alle fünf Bereiche gilt, auch Profis aus Bangladesch starten als Anfänger in Alaska.



Fahrn, fahrn, fahrn auf der Autobahn

Die Steuerung über die Tastatur geht recht problemlos. Die Kameraperspektive lässt sich ganz hach Gusto einstellen, in der Cockpit-Ansicht sieht es natürlich am realistischsten aus. Die Trucks sind wirklich gut gelungen und man findet so manches Detail an den Fahrzeugen. Was übrigens auch für die Umgebungsgrafik gilt, denn die sieht wirklich beeindruckend aus. Ob man an einem Trailerpark vorbei fährt, Industriegebiete oder Militärbasen passiert, oder an Bauernhöfen vorbeikommt, alles sieht einfach klasse aus und man hat nie den Eindruck, ständig die gleichen Strecken zu fahren. Vögel am Himmel oder ein Flugzeug, was vorbeifliegt tun ihr übriges dazu. Nur an den Menschen wurde gespart, denn die sieht man unterwegs eigentlich gar nicht.



Ich möcht so gern Dave Dudley hören

Ein Truck ohne Radio? Undenkbar. Hier kopiert man seine liebsten Songs als MP3 in einen entsprechenden Ordner und kann nun auf den Touren seine Musik hören. Muss ja nicht nur John Denver oder Billy Ray Cyrus sein.



Ich hab ja schon so einiges an Trucker-Games gespielt, aber Extreme Truckers 2 hat mich wirklich beeindruckt. Die Grafik ist wirklich fantastisch, der Sound der Trucks realistisch, für Musik kann der Spieler ja selbst sorgen und hat so immer seine Lieblingssongs an Bord. Die Strecken sind abwechslungsreich und die Ladungen versetzen den Spieler immer wieder in Erstaunen. Klasse Spiel zu einem fairen Preis. Wer auf Trucks steht, sollte zuschlagen.

 

Geschrieben von: Bert Werner am 06.01.2011





  

Positiv

  • tolle Grafik
  • abwechslungsreiche Strecken und Ladungen

 


Affenclub.net |Koobi:CMS 7.25 © dream4® | Impressum | Bookmark and Share