Es darf wieder geangelt werden. Und Angelspiele haben sowohl auf dem PC als auch auf Konsolen eine Jahrzehnte lange Geschichte. Immerhin wurde schon auf dem seligen Atari Fishing Derby gespielt, später auf Segas Dreamcast ging es mit Controller zum Bass Fishing und auch in den letzten Monaten durfte nicht nur im Trüben gefischt werden. Nun ist mit Petri Heil 5 ein neuer Fisch im Teich und wir haben gleich mal unsere Angel ausgeworfen.
Zu Beginn des Spiels steht nur eine kleine Anzahl an Angelplätzen zur Verfügung, die der Spieler jedoch mit guten Leistungen auf bis zu 60 Orte ausbauen kann. Und die verschiedenen Plätze sehen wirklich klasse aus. Da gibt es Bergseen mit entsprechender Aussicht, verschneite Landschaften oder man angelt an der Alster in Blickweite des Hamburger Rathauses.
Fischers Fritz fängt frische Fische
Neben den vielen unterschiedlichen Angelorten sorgen auch unterschiedliche Wetterverhältnisse und sowohl Tages-, als auch Nachtzeit für Abwechslung. Im Verlauf des Spiels verdient sich der virtuelle Angler Geld, dass er im Angelshop für besser Ausrüstung und Köder einsetzen kann. Und da ist die Auswahl recht groß. Geht es mit dem entsprechenden Equipment aufs Wasser, zeigt ein Fischradar praktischerweise die Aktivitäten unter Wasser an. Wie immer geht es auch hier um das richtige Fingerspitzengefühl, wenn denn ein Fisch angebissen hat. Geht der Spieler zu hart ran, ist die Angelschnur gerissen, nimmt er es zu locker, lacht sich der entkommene Fisch ins Flösschen.
Mir hat Petri Heil 5 wirklich gut gefallen. Wunderschöne Landschaften, zahlreiche Fischarten und eine große Auswahl an unterschiedlicher Ausrüstung sorgen dafür, das nicht so schnell Langeweile aufkommt. Die Steuerung klappt gut und auch der Sound passt zum Geschehen. Bei dem recht günstigen Preis können Trockenangler ohne Bedenken zugreifen.