Spare Parts (Review)
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Für Freunde von Jump’n’Run Games hat Entwickler Bright Light seit neustem den Titel Spare Parts im Angebot, welcher für günstige 9,99 € (PlayStation Network) bzw. 800 MS-Points (Xbox Marktplatz) als Download zu haben ist.
Die Story kennt man schon in zig Variationen, die Protagonisten sind nicht ganz so verbraucht: die beiden Roboter Mar-T und Chip erleben mit ihrem Raumschiff einen spektakulären Crash auf einem fremden Planten, der ihren fliegenden Untersatz in einen Haufen Altmetall verwandelt. Doch wie es der Zufall so will finden die beiden ein verlassenes zweites Raumschiff, welches nur noch vom Bordcomputer bewohnt wird. Dieser teilt ihnen mit, dass der Heimflug kein Problem sei, vielleicht abgesehen von den benötigten Ersatzteilen, die quer über den Planeten verstreut sind. Also machen sich die beiden Blechkameraden auf, um alleine oder im Koop-Team die benötigten Teile aufzusammeln. Nach einer kurzen Trainingseinheit, welche die grundlegende Steuerung näher bringt, darf man schon das erste Gebiet erkunden. Wer hier gleich mal den rechten Analogstick schwingt, um sich aus alter Gewohnheit erst einmal gründlich umzusehen, wird daran erinnert, dass es sich bei Spare Parts um ein eher klassisches Jump’n’Run handelt. Zwar ist das Spiel in 3D, der Blickwinkel ist aber fest vorgegeben. Stattdessen öffnet man so ein Menü, in dem die diversen Erweiterung unseres Robos auswählen werden können. Natürlich müssen diese erst im Laufe des Spiels gefunden werden, dafür stehen dann Fähigkeiten wie kraftvollere Arme oder ein Scannerblick bereit. Auf der technischen Seite wird gutes Handwerk geliefert. Grafisch haut Spare Parts heutzutage keinen mehr vom Hocker, ist dafür aber schön bunt frei von explizierter Gewalt, wodurch man auch die Jüngeren ans Gamepad lassen kann. Da er Schwierigkeitsgrad sich auch in Grenzen hält sollte so auch Junior seinen Spaß haben. Erfreulicherweise hat der Entwickler der deutschen Version eine komplett lokalisierte Sprachausgabe spendiert, die sich gut in die ansonsten unauffällige Sounduntermalung einfügt. Neben der recht kurzen Spielzeit von knapp sechs Stunden ist noch die Möglichkeit des 2-Player-Koop zu bemerken, die sich entweder vor einem Bildschirm oder online zusammen tun können. Insgesamt macht Spare Parts schon Spaß, ist aber nicht wirklich etwas für den großen Jump’n’Run Hunger, sondern eher als kleiner Snack geeignet.
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