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Inazuma Eleven (Review)


Mittlerweile dürfte die Anzahl der japanischen Rollenspiele, die es nicht nach Europa geschafft haben in die Hunderte gehen. Inazuma Eleven gehört nun nicht mehr dazu. Ab sofort kann die Mischung aus Fussball- und Rollenspiel auch in Deutschland auf dem DS gespielt werden. Wir haben gleich mal mitgekickt.

In Japan hat diese Videospielserie, die auch als Manga erschienen ist, mittlerweile Kultstatus. Held des Games ist Mark Evans, ein junger Torwart, der eine Mannschaft der Raimon High School zusammenstellen muss. Sein mittlerweile verstorbener Großvater David war einst Trainer des Top-Teams der Schule und kam mit der Mannschaft bis ins Finale des legendären Football Frontiers Turnier, das man allerdings unter mysteriösen Umständen verloren hat.



Alles für das Team

Mittlerweile ist kein gutes Team mehr da, die Spieler lesen lieber Mangas oder spielen Videogames. Doch als die Auflösung des Teams kurz bevor steht, reissen sich alle zusammen und entfachen den alten Teamgeist erneut. Und dabei zeigt sich der gelungene Mix aus Fussball- und Rollenspiel. So hat unser Kicker Mark auch außerhalb des Fußballfeldes allerhand zu tun und wie in einem Adventure gibt es eine Reihe von Aufgaben zu erfüllen. So hilft der Spieler dem Besitzer eines Cafes oder kümmert sich um verletzte Spieler. Nach einer Weile erkundet man so die komplette Heimatstadt der Kicker.



Anpfiff

Kommt es dann zum Spiel, ändert sich die Perspektive komplett und man sieht das Team aus der Vogelperspektive. Mit dem Touchpen dirigiert man seine Spieler nach Belieben, die ansonsten aber auch allein agieren und das gar nicht mal schlecht. Verschiedene taktische Angriffs- oder Defensivarten stehen zur Verfügung und auch abgedrehte Spezialkicks sind möglich. Nach dem Spiel gibt es Erfahrungspunkte, die den Spieler eine Stufe aufsteigen lassen und so die Fähigkeiten verbessern.
Das Team kann sich der Spieler aus rund 1000 vorhandenen Kickern zusammenstellen.



Fußball mal anders, aber durchaus gelungen lautet mein Fazit. Die Grafik, die ständig zwischen 2D und 3D wechselt ist nett anzusehen, besonders die Zwischensequenzen im Anime Stil sehen wirklich klasse aus. Die deutsche Sprachausgabe ist ok und die Musik bietet ein paar Ohrwürmer. Der Schwierigkeitsgrad startet ziemlich leicht, zieht aber später an, was durchaus Sinn macht, denn es dauert eine Weile, bis man sich an die ungewohnte, aber gut gelöste Steuerung gewöhnt hat. Klasse, mir macht Inazuma Eleven riesig viel Spaß.

 

Geschrieben von: Bert Werner am 14.02.2011





  

Positiv

  • toller Mix aus Sport- und Rollenspiel

 


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