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Black Mirror III (Review)
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Adrian Gordon ist wieder da zum großen Finale der Black Mirror Trilogie. Wurde der erste Teil noch vom tschechischen Future Games Team programmiert, stammt der dritte Teil nun, wie auch schon der zweite, von Cranberry Productions aus good old Germany. Und wieder geht es zurück nach Willow Creek. Klar, dass wir diese Reise auch gleich angetreten haben.
Meistens spielen Fortsetzungen ja einige Jahre später, oder auch früher, als ihre Vorgänger. Nicht so bei Black Mirror. Das Spiel knüpft nahtlos an den zweiten Fall an, genauer gesagt sieben Minuten nach dem Ende des Spiels. Black Mirror Castle steht in Flammen und außer der Feuerwehr ist natürlich auch die Polizei vor Ort. Dummerweise taumelt Adrian mit einer brennenden Fackel in der Hand durch die Szenerie und wird sofort verhaftet, nicht nur weil er unter dem Verdacht der Brandstiftung steht, sondern er soll nebenbei auch gleich noch ein paar Morde begangen haben. Aber so ganz genau scheint Adrian auch nicht zu wissen, was vorgefallen ist, wie durch einen Schleier nimmt er alles um sich herum wahr, und wandert erstmal ins Gefängnis. ![]() Kaution gestellt Nach drei Wochen hinter schwedischen Gardinen wird Adrian vorerst entlassen, denn jemand hat anonym die Kaution für ihn hinterlegt. Doch die gewonnene Freiheit kann er nicht so ganz geniessen, denn immer wieder plagen ihn schreckliche Visionen. Adrian, gesteuert vom Spieler, muss nun alles daran setzen, die Wahrheit herauszufinden. Und dazu sind jede Menge Rätsel und Geheimnisse zu klären. Lastet der alte Fluch der Gordons auf Adrian? Wer hat die Kaution gezahlt, und warum? Und wieso trachtet man Adrian nach dem Leben? Auch wenn der größte Teil des Spiels in dem kleinen Örtchen Willow Creek und der näheren Umgebung angesiedelt ist, gibt es jede Menge verschiedener Orte zu entdecken. Und die haben alle eines gemeinsam, eine tolle, düstere Atmosphäre. Dazu kommt, dass Adrian eigentlich niemand leiden kann, entweder verachten sie ihn oder haben panische Angst bei seiner Anwesenheit, schliesslich steht er unter dem Verdacht, mehrere Leute auf dem Gewissen zu haben. ![]() Nicht nur Flüche werden vererbt Im Laufe des Spiels erbt Adrian auch das Black Mirror Castle und hier scheint auch die Lösung aller Geheimnisse zu liegen. Gesteuert wird das Spiel in der guten alten Point and Click Manier. Manchmal werden Tipps eingeblendet und bei Bedarf kann man sich per Druck auf die Space-Taste die Hotspots in der jeweiligen Szene einblenden lassen. Die Rätsel sind teilweise recht knackig, aber niemals unfair. Außerdem kann jederzeit gespeichert werden, was bei dem recht großen Umfang des Spiels auch sehr willkommen ist. Grafisch sehen die verschiedenen Szenerien wirklich beeindruckend aus und der Soundtrack ist fast schon oscarreif, die Musik ist klasse und die Sprecher leisten wirklich gute Arbeit. ![]() Black Mirror III ist wirklich ein krönender Abschluss der Geschichte geworden. Von den ersten Spielminuten an herrscht eine dauerhafte Spannung und so mancher Schockmoment jagt wohlige Schauer über den Rücken. Die Atmosphäre sucht ihresgleichen. Tolle Musik und sehenswerte Grafik, zusammen mit einer extrem spannenden Story sorgen für ein fast perfektes Adventure. Für Spieler, die noch keinen Teil der Saga in ihrer Sammlung haben, gibt es noch eine Collectors Edition mit allen drei Teilen. Adventureliebhabern und Rätselfreunden kann ich dieses Spiel nur wärmstens ans Herz legen.
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