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Mindjack (Review)
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Mit Mindjack hat SquareEnix vor einigen Wochen einen neuen Shooter angekündigt. Und mit Agenten, mächtigen Konzernen, Verschwörungen und reichlich Action waren eigentlich schon viele Zutaten für ein wohlschmeckendes Shooter-Menü vorhanden. Ob die Köche aber auch etwas leckeres daraus gezaubert haben, soll unser kleiner Test zeigen.
Alles startet in einem seltsamen Raum, hier findet das Tutorial statt und der Spieler lernt, wie die Figur bewegt wird und wie man mit Waffen umgeht. Und ganz nebenbei bekommt man noch beigebracht, wie man in den Geist anderer Personen eindringt und sie für eigene Zwecke einsetzten kann. Und das ist doch mal was Neues. ![]() You are always on my mind Nachdem das Tutorial beendet ist geht es auch gleich ans Eingemachte. Der Spieler übernimmt die Rolle von Jim Corbijn, einem Geheimagenten. Dieser hat den Auftrag, eine Umweltterroristin mit dem Namen Rebecca Weiss zu beschatten. Als er jedoch beobachtet, wie Rebecca scheinbar von einem anderen Mann bedrängt wird, greift er ein und setzt damit den Auftrag in den Sand. Denn er gibt nicht nur seine Tarnung auf, sondern erschießt auch einen Regierungsagenten. Jim und Rebecca haben keine andere Wahl, als ein Team zu bilden und sich gemeinsam auf die Flucht zu machen. Doch das ist nicht ganz so einfach. Denn von nun an stehen beide auf diversen Abschusslisten. ![]() Ballern und ballern lassen Und gleich auf dem Flughafen wartet eine Gegnergruppe auf die nächste. Ausgestattet mit zwei Feuerwaffen und einigen Granaten, sind die Feinde recht schnell ausgeschaltet, denn zu den hellsten Sternen scheinen sie nicht zu gehören, die KI ist hier scheinbar eher im unteren Drittel angesiedelt. Schlagen zu viele Kugeln ein, können Jim und Rebecca sich gegenseitig heilen. Jim kann zudem, wie anfangs erwähnt, in das Gehirn von Passanten eindringen und sie so auf seine Seite ziehen oder vom Spieler selbst steuern lassen. Das ist zwar eine nette Idee, im Spiel aber eigentlich kaum nötig. Ich hatte mich richtig auf Mindjack gefreut, bin aber dann doch etwas enttäuscht worden. Vor allem die dämlichen Feinde, die schon fast darum bitten, erschossen zu werden und die nette, aber fast nutzlose Idee, mit dem Eindringen in den Geist anderer, stoßen sauer auf. Die grafik sieht auf den ersten Blick ganz gut aus, bietet aber kaum Abwechslung, der Sound ist ganz passabel. Mindjack ist sicher kein Totalausfall und beschäftigt den Spieler schon für eine Weile, zudem auch ein Multiplayermodus dabei ist, doch hier war deutlich mehr drin.
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