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Mario vs. Donkey Kong (Review)


Fast 30 Jahre ist es mittlerweile her, dass Donkey Kong die Freundin von Mario, Pauline, entführte. Und nun schlägt der alte Affe wieder zu und erneut ist Pauline sein Opfer. Klar, dass Mario die Sache nicht auf sich beruhen lassen kann, doch im aktuellen DS-Spiel klettert er nicht mehr selbst über die gefährlichen Plattformen, sondern hat eine ganze Armee kleiner Helfer dabei, die Lemminge lassen grüssen.

Alles passiert während der Eröffnung eines neuen Vergnügungsparks. Donkey Kong schnappt sich erneut Marios Freundin und der schickt seine Mini-Marios zur Rettung. Dabei teilen sich die rund 120 Level in insgesamt acht Themenwelten des Vergnügungsparks. Ähnlich wie im Spieleklassiker Lemmings muss der Spieler nun die ganze Bande der Mini-Marios durch das Level laufen lassen. Sind sie einmal unterwegs, gibt es kein zurück mehr. Also gilt es, den jeweiligen Level genau zu analysieren und die verschiedenen Bauteile geschickt zu platzieren, bevor man die Marios auf den Weg schickt.



Liebling, ich habe die Marios geschrumpft

Und an Bauteilen steht so einiges zur Verfügung. So gibt es Leitern, Plattformen, Kanonen, Förderbänder oder Röhren, die die Marios in die richtige Richtung leiten sollen. Und das Motto lautet: leave no Mario behind, um das Level zu gewinnen, müssen alle Minis zum Ausgang kommen. Und das ist gar nicht so leicht. Am Ende jeder Welt wartet dann noch Donkey Kong selbst als Boss-Gegner.
Die Steuerung des Spiels läuft völlig problemlos ab und mit dem Stylus lassen sich die Bauteile präzise auf dem Touchscreen platzieren. Wer nach 120 Leveln immer noch nicht genug hat, kann sich per umfangreichem und komfortablem Editor auch noch weitere Level selbst erstellen.



Lang, lang ist es her, als Donkey Kong und Mario den ersten Auftritt auf meinem Bildschirm hatten, ein Modul für den Atari 400 war es damals. Und bis jetzt gibt es regelmässig Mario-Nachschub, der immer noch gut zu unterhalten weiß. Und mit Mario vs. Donkey Kong ist Ninendo wieder ein echter Hit geglückt. Das Spiel startet recht einfach, wird aber mit der Zeit knackig schwer. Weder bei der Grafik, noch beim Sound gibt es Grund zu meckern und mit 120 Leveln plus Editor ist für lange Spielzeit gesorgt. Klasse.

 

Geschrieben von: Bert Werner am 22.02.2011





  

Positiv

  • abwechslungsreiche Level
  • umfangreicher Editor

 


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