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Rango (Review)


Kommt ein Film ins Kino, der mit einem größeren Budget gedreht wurde und bei dem die Hoffnung auf gute Einspielergebnisse entsprechend hoch sind, ist es mittlerweile üblich, dass zu dem Film auch das passende Video- oder Computerspiel veröffentlicht wird. Ofdtmals war es bislang leider so, dass man sich zu sehr auf die zugkräftige Filmlizenz verlassen hat und das Spielerlebnis eher mager ausfiel. Aber immer wieder kommt es auch vor, dass es wahre Perlen in die Konsole oder den PC schaffen. Mit Rango ist nun wieder ein Spiel zu einem Animations-Blockbuster erschienen. Und wir haben den Pistolengürtel umgeschnallt und nach Dirt geritten.

Die Hauptrolle im Film, und natürlich auch im Spiel, hat das Chamäleon Rango. Rango wird durch besondere Umstände zum Sheriff des winzigen Ortes Dirt, der seinen Namen zu Recht trägt, ernannt. Im Spiel besucht man neben dem Örtchen Dirt auch weitere Orte, die im Film vorkommen, aber auch andere Plätze des Wilden Westens haben ihren Weg in das Spiel gefunden. Auch wird hier nicht stur die Handlung des Films nachgespielt, das Game besitzt eine eigene Handlung.



Auch ein Sheriff braucht mal Hilfe

Hilfe benötigt Sheriff Rango in diesem Fall vom Spieler, der das Chamäleon steuert, was recht einfach von der Hand geht. In diesem Action-Adventure muss Rango eine Verschwörung aufdecken, die alle Einwohner von Dirt bedroht. Und so gibt es zahlreiche Bösewichte zu erledigen, bis es dem Boss des Ganzen an den Kragen geht. Besiegt man Gegner, kann man als Belohnung Sterne sammeln, diese gibt es auch in verschiedenen Kisten. Mit den Sternen kann man sich beim örtlichen Waffenhändler beispielsweise gegen Upgrades wie ein größeres Magazin eintauschen kann. Zwischendurch reitet Rango auf seiner Fledermaus durch insgesamt neun abwechslungsreiche Level. Zwar sind Story und Charaktere eher auf jüngere Spieler ausgelegt, doch auch Erwachsene werden durch die vielen Anspielungen auf verschiedene Filme ihren Spaß haben.



Mit Rango hat es ein sehr unterhaltsamer Animationsfilm auf den ersten Platz der amerikanischen Kinocharts geschafft, die Hauptrolle hat im Original übrigens Johnny Depp gesprochen. Zwar ist das Spiel nicht ganz so gut gelungen, wie der Film, aber auch mit dem Game wird man recht gut unterhalten. Die Handlung unterscheidet sich von der des Films und das ist gut so. Die Charaktere sind witzig, die Steuerung ist auch für Kinder gut geeignet. Die Grafik schaut gut aus und auch der Sound inklusive der Sprecher ist in Ordnung. Richtig Spaß macht das Spiel, wenn man auch den Film gesehen hat, aber auch sonst kann man mal einen Ritt nach Dirt wagen.

 

Geschrieben von: Bert Werner am 12.03.2011





  

Positiv

  • witzige Charaktere
  • Handlung unterscheidet sich vom Film

 


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