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Jolly Rover (Review)
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Adventure-Spiele gibt es in letzter Zeit leider nicht mehr ganz so oft, da freut sich der Computer-Abenteurer immer über Nachschub. Wenn dann die Story und vor allem die Charaktere noch etwas aus der Reihe fallen, ist das Interesse der Adventure-Gamer geweckt. Bei dem neuen Spiel Jolly Rover ist genau das zumindest der Fall, In dem Spiel des englischen Publishers Lace Mamba, in Deutschland im Vertrieb von dtp, sind Hunde die Hauptdarsteller.
Gaius James Rover, Sohn des verstorbenen Clowns Jolly Rover, möchte seinen eigenen Zirkus eröffnen und benötigt dafür natürlich entsprechendes Startkapital. Zufällig entwickelt er ein seltsames Gebräu, eine Mischung aus Rum und Tabak, das großen Anklang bei den Mitbürgern von Gaius findet. Um das Kapital für den Zirkus zusammenzubekommen, entschließt er sich, seinen „Jolly Rover“ genannten Drink über die Grenzen seiner Heimat hinaus zu vertreiben. ![]() Who let the dogs out Gaius macht sich auf den Weg nach Groggy Island, um dort ein Abkommen mit dem Gouverneur über den Vertrieb von Jolly Rover zu schliessen. Doch schon auf der Reise wird Gaius von Piraten geschnappt, die den Verdienst gern selbst kassieren würden. Und die stecken unglücklicherweise mit dem Gouverneur unter einer Decke. Und so wechseln sich verschiedene Gefangennahmen ab und Gaius kommt langsam hinter die dunklen Machenschaften des Gouverneurs. ![]() Ein ganzer Kerl dank Jolly Rover Alle Charaktere des Adventures im Comic-Stil sind Hunde. Außer den klassischen Inventarrätseln bietet das Spiel auch ein innovatives Spielelement, einige Rätsel lassen sich nur durch den Einsatz von Voodoo-Zauber lösen. Mit Hilfe einer Symboltabelle muss der Spieler die korrekte Kombination und Reihenfolge ermitteln, um beispielsweise mit seinen vollführten Tanzbewegungen Tiere zu verjagen oder Früchte von den Bäumen zu holen. Gesteuert wird das Point-And-Click Adventure bequem mit der Maus. Kommt der Spieler mal nicht weiter, hilft ein nettes System weiter. Mit gefundenen Crackern wird ein Papagei gefüttert, der zum Dank einen Tipp verrät. Freischaltbare Boni wie Konzeptzeichnungen oder Musikstücke sorgen für zusätzliche Motivation. Jolly Rover ist im wahrsten Sinne der Worte ein tierisches Vergnügen. Die Comicgrafik ist witzig, die englischen Sprecher sind gut und auch an deutsche Untertitel wurde gedacht. Eine interessante Story und so mancher skurille Charakter sorgen für gute Unterhaltung. Dank Hybrid-Disc läuft das Spiel nicht nur auf PCs, auch eine Installation auf MACs ist problemlos möglich. Nettes Spiel, das Spaß macht.
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