Sie befinden sich hier:  Startseite / Artikel / Allgemein
Artikel (Review)

Splinter Cell 3D (Review)


Sam Fisher, Held der Spielereihe Splinter Cell, ist schon ein Veteran seines Fachs, immerhin ist er schon seit 2002 im Dienst. Vor neun Jahren erschien das erste Spiel der Serie für die Xbox, ein Jahr später folgte die PC Version. Viele weitere Portierungen folgten, selbst der Macintosh und Nokias N-Gage bekamen ihre Fassung des Spiels. Nach der Fortsetzung, Pandora Tomorrow, erschien 2005 das Spiel Chaos Theory. Und dieses Spiel wurde nun für Nintendos Handheld 3DS umgesetzt. Zum Test sind wir gleich mal losgeschlichen.

Schon gleich im Vorspann macht sich der wirklich gelungene 3D-Effekt des Spiels bemerkbar. Und was auch gleich auffällt sind die hervorragenden Sprecher, die Stimmen sind ja schon aus den Vorgängern bekannt. Und nachdem man sich etwas mit der komplexen, aber wirklich gut spielbaren Steuerung vertraut gemacht hat, kann es auch schon losgehen mit Sam Fishers erster 3D-Mission.



Schleichen und infiltrieren

Die Aufgabe Sam Fishers ist kaum der Rede wert, es geht lediglich darum, den dritten Weltkrieg zu verhindern und dabei aufzuklären, wer hinter dem Angriff auf den US-Kreuzer USS Clarence E Walsh steckt. Dazu führt ihn der Weg auf die koreanische Halbinsel. Bei seinen Untersuchungen findet Sam heraus, dass es zwei Hauptverantwortliche gibt, die den Krieg provozieren wollen, die Kriegskameraden Douglas Shetland von Displace International und Admiral Otomo. Sams Aufgabe ist es, ihre Operationsgebiete zu infiltrieren und ihre Machenschaften aufzudecken, bevor sie einen Konflikt heraufbeschwören können, der die ganze Welt in den Abgrund reißen kann.



Innovative Steuerung

Die Steuerung des Spiels benötigt etwas Eingewöhnung, doch dann klappt alles hervorragend. Mit den vier Knöpfen auf der rechten Seite bewegt der Spieler die Kamera, während Sam mit dem Pad gesteuert wird. Die Schultertasten sind zum Zielen und Feuern notwendig. Die Daumen wählen auf dem Touchpad beispielsweise Waffen aus, oder die Option einen Gegner zu betäuben oder zu töten. Grafisch sieht das Ganze hervorragend aus, der 3D Effekt ist mehr als gelungen. Der Sound, allen voran die Sprecher sind klasse. Selbstredend ist auch Sams Spezialausrüstung, die man schon aus den anderen Splinter Cell Spielen kennt, dabei. Nachtsicht- oder Wärmeoptik, verschiedene Waffenaufsätze bis zum einfachen Dietrich. Schaut man per flexibler Kamera unter einer Tür durch, bewegt man den 3DS, um das Sichtfeld zu ändern.



Splinter Cell feiert einen tollen Einstand auf dem 3DS und gehört für mich zu den besten Starttiteln. Zwar ist die Story bereits bekannt, hat aber nichts von ihrer Spannung verloren. Die tolle Steuerung, eine klasse Grafik und ein wirklich gelungener Soundtrack tun ihr Übriges. Splinter Cell 3D ist ein wirklich gutes Spiel geworden und bleibt hoffentlich nicht der einzige Ausflug von Sam Fisher in die 3D-Welt.

 

Geschrieben von: Bert Werner am 03.04.2011





  

Positiv

  • spannende Story
  • schöne 3D-Grafik
  • klasse Sprecher

 


Affenclub.net |Koobi:CMS 7.25 © dream4® | Impressum | Bookmark and Share