Artikel (Review)
Nintendogs + Cats: Golden Retriever & Friends
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Mit dem Spiel Nintendogs für das DS System hat Nintendo wahrlich einen großen Wurf gelandet. Das Game um die niedlichen Pixelhunde kam hervorragend an und auch die Bundles mit Gerät und Spiel gingen zahlreich über die Ladentheke. Nun sind zum Start des 3DS drei neue Nintendogs Editionen erschienen, die unterschiedliche Hunderassen beheimaten, aber ansonsten identisch sind. Wir haben uns mal die Golden Retriever Version zu Gemüte geführt.
Neun Hunderassen stehen gleich zu Beginn des Spiels zur Verfügung. Der Spieler hat die Wahl zwischen Zwergdackel, Zwergpinscher, Beagle, Mops, Golden Retriever, Shiba, Deutsche Dogge, Malteser und dem Englischen Cockerspaniel. Weitere Hunderassen können im Verlauf des Spiels freigeschaltet werden. ![]() Ab in den Zwinger In einem Hundezwinger muss sich der Spieler für einen kleinen Welpen entscheiden, den er dann gleich mit in sein virtuelles Heim nehmen darf. Dort muss sich das neue Familienmitglied erstmal an die neue Umgebung gewöhnen. Um dem kleinen Racker ein paar beruhigende Streicheleinheiten zu verpassen, muss er zunächst zum Spieler gerufen werden. Das geht einmal per Touchscreen, per Pfiff in das Mikrofon, oder indem der Spieler sein virtuelles Haustier anschaut, denn die Kamera liefert hier eine Gesichtserkennung. ![]() Ein Hund, der deinen Namen trägt Klar, dass man seinem Welpen auch einen Namen geben muss. Den bringt man ihm, oder ihr, per Mikrofon bei. Dabei merkt sich der Hund den Namen so, wie der Spieler ihn zuerst ausgesprochen hat. Aber nicht nur den Namen kann der Hund lernen, man kann ihm auch Kommandos und Tricks beibringen. Hat der Hund das Kommando "Sitz" verstanden, werden weitere Optionen freigeschaltet und man kann nun auch Gassi mit ihm gehen. ![]() Fressen, spielen, schlafen Logischerweise muss sich der Spieler um das Wohlergehen seines virtuellen Hundes kümmern und so braucht er natürlich Wasser und Futter für seine Ernährung. Mit verschiedenen Spielzeugen, wie beispielsweise einem Tennisball, wird der Spieltrieb des Tieres geweckt. Zur Körperpflege wird der Hund gebürstet oder auch gebadet. Hat man sich eine Weile mit seinem Hund beschäftigt, kann er auch an Wettbewerben teilnehmen. Es gibt drei Disziplinen, die in verschiedene Pokale unterteilt sind. Im Disc-Wettbewerb werden Frisbee-Scheiben gefangen, beim Coursing wird in einem Rennen ein gesteuerter Köder verfolgt und beim Gehorsamstest müssen Tricks vorgeführt werden. Nach einem anstrengenden Wettbewerb geht es dann zum Shopping, neben Tierfutter und -spielzeug gibt es auch Accessoires für die Tiere oder neue Möbel für das virtuelle Heim. Wenn sich der Spieler an seinen Hund gewöhnt hat, kann er im Zwinger auch ein Kätzchen bekommen. Aber wie das mit Katzen so ist, lassen sich diese keine Tricks beibringen. Über die Streetpass-Funktion kann man mit anderen Tierhaltern kommunizieren, mit den AR-Karten, die mit dem 3DS geliefert werden, können sogar Fotos vom Spieler mit ihrem Haustier gemacht werden. ![]() Ist schon etwas komisch, da spielt man knüppelharte Shooter, fährt anschließend mit irrsinniger Geschwindigkeit Rennen, legt dann Nintendogs in den 3DS und ist begeistert von den süssen, kleinen Tieren. Meine Hündin ist übrigens ein Shiba namens Betsy. Es macht einfach Spaß mit dem kleinen Wesen da auf dem Bildschirm zu spielen oder auch an Wettbewerben teilzunehmen. Es gibt sehr viel auszuprobieren und so verbringt man immer mal wieder wesentlich mehr Zeit mit dem Spiel als geplant. Und das spricht eigentlich für sich. Nintendogs + Cats ist ein schönes Spiel, die Grafik sieht klasse aus und auch der 3D-Effekt wird gut eingesetzt. Das Bellen der kleinen Welpen klingt auch gut. Jeder, der einen 3DS sein Eigen nennt, sollte man einen Blick auf dieses Spiel werfen, es lohnt sich.
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