Artikel (Review)
Final Fantasy XIII
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Review: PS3 / Xbox 360 (getestet)
Mit dem dreizehnten Teil der Final Fantasy Saga feiert die Spiele Serie ihr Debut auf der Xbox 360. Und in die Nummer 13 haben die Fans große Erwartungen gesetzt, die immer mehr gesteigert wurden, als nach und nach Videos aus dem Spiel auftauchten. Ob das Spiel diese Erwartungen auch erfüllt, soll ein ausgiebiger Test zeigen. Gleich nach dem Start des Spiels fällt nicht nur die grandiose Grafik auf, sondern auch die Einsteigerfreundlichkeit. Der Beginn ist wirklich sehr leicht und führt die Steuerung sehr ausführlich ein. Das Spiel ist in Cocoon angesiedelt, einer Welt, die in den Wolken schwebt und paradiesisch aussieht. Jedoch bedroht ein Wesen aus der Unterwelt, ein Fal'Cie, die Idylle und das Leben der Bewohner. ![]() Aller Anfang ist leicht Das Schicksal von Cocoon führt nach und nach sechs Charaktere zusammen. Da wären, Hope Estheim und Oerba Dia Vanille, die amazonenhafte Oerba Yun Fang, der Beau Snow Villiers, Lightning, eine ehemalige Soldatin und den afrotragenden Sazh Katzroy. Zunächst kämpfen sich die sechs allein durch das Spiel, manchmal auch gegeneinander, aber schliesslich schweisst sie der gemeinsame Feind zusammen. Am Anfang hat man als Spieler keinen großen Handlungsspielraum und so folgt man einem vorgegebenen Pfad und räumt ab und zu per einfachem Tastendruck einen Gegner aus dem Weg. Das ist auf die Dauer etwas eintönig und erfahrene Spieler könnten sich hier schnell langweilen, würden die Spielelemente nicht oftmals durch Zwischensequenzen unterbrochen, die die Geschichte vorantreiben. ![]() Kampf mit System Auch wenn der Anfang des Spiels etwas zäh daherkommt, es lohnt sich absolut, dranzubleiben. Nach und nach lernt man alle Möglichkeiten des sehr komplexen Kampfsystems kennen, bis man alles beherrscht vergehen gerne rund 20 Stunden, bei anderen Spielen würde man jetzt schon den Abspann sehen, aber Final Fantasy XIII kommt jetzt erst richtig in Fahrt. Die Gruppe, die der Spieler steuert setzt sich aus zwei oder drei Charakteren der 6er Gruppe zusammen, wobei der Anführer eben vom Spieler gesteuert wird. Die Zusammenstellung ist zunächst vorgegeben, erst später kann man sie auch selbst auswählen. Die Mitstreiter in der Gruppe agieren selbstständig in dem sie die Feinde angreifen oder ihre Partner heilen, und das machen sie ziemlich gut. ![]() Trotz oder gerade wegen dem etwas langwierigen Beginn ist Final Fantasy XIII ein fantastisches Spiel geworden, das sowohl Anfänger als auch erfahrene FF Gamer zu überzeugen weiß. Alle Optionen im Spiel, und das sind unzählbar viele, werden dem Spieler anschaulich näher gebracht. Viele verschiedene, abwechslungsreiche Missionen, interessante, unterschiedliche Charaktere und zahlreiche Möglichkeiten, Ausrüstungen und Waffen zu modifizieren lassen den Spieler öfter zum Pad greifen. Eine fantastische Grafik und ein toller Soundtrack ist man von der Serie gewohnt und wird auch hier nicht enttäuscht. Mit rund 70 Stunden epischer Spielzeit ist auch das Preis/Leistungsverhältnis unschlagbar. Klasse.
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