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Mystery Case Files: 13th Skull (Review)
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Mit 13th Skull liegt mittlerweile die siebte Akte der Mystery Case Files vor. Stetige Verbesserungen der Stories und die Integration von Videos haben die Wimmelbildspiele von der großen Masse in dem Genre abgehoben. Nachdem im letzten Sommer in Dire Grove ermittelt wurde, geht es nun in die Südstaaten der USA.
Marcus Lawson ist mit seiner Frau und Tochter in ein altes, schon etwas verfallenes Anwesen in Louisiana gezogen. Während sich Marcus mit seiner Tochter beschäftigt und ihr eine Geschichte über einen berühmten Piraten vorliest, verschwindet er plötzlich und bleibt unauffindbar. Dazu kommt, dass die Tochter behauptet, ihr Daddy wäre von einem Geisterpiraten entführt worden. ![]() Ein neuer Fall In ihrer Verzweiflung bittet Marcus´ Frau die Mystery Case Files Agentur um Hilfe und die schickt prompt einen ihrer auf paranormale Fälle spezialisierten Ermittler. Und den Part übernimmt erneut der Spieler. Der Legende nach ist in den Sümpfen ein Schatz des Piraten Phineas Crown versteckt, der vom Geist des Piraten persönlich bewacht wird. Bei den Ermittlungen verhört der Spieler verschiedene Personen, Angestellte der Lawsons und Bewohner von Louisiana, die mal mehr oder weniger behilflich sind. Einige von ihnen verlangen zunächst einen Gefallen, bevor sie Auskunft geben und so muss der Spieler schon mal die Klimaanlage eines Rednecks reparieren oder eben schnell ein Gumbo, ein typisches Südstaatengericht, kochen. Dazu kommen jede Menge Logik- und Kombinationsrätsel und diverse Wimmelbilder. ![]() Ab in den Sumpf Wäre der Fluch des Piraten noch nicht genug, bekommt es der Spieler auch noch mit Voodoo und jeder Menge Krokodilen zu tun. Ein kleiner Hinweis an Adventure-Kenner: im Spiel gibt es auch eine Kettensäge und für die gibt es sogar Benzin. In diesem Spiel sind die Adventure-Elemente weitaus größer, als der Wimmelbildpart und das tut dem Gameplay richtig gut. Die ganze Atmosphäre im Spiel ist klasse und die Videos, alle Charaktere, die im Spiel auftauchen, werden als Full-Motion-Video in die Spielgrafik integriert, sind wirklich erstklassig gelungen. ![]() Ich als alter Wimmelbild-Liebhaber habe einen neuen Favoriten. 13th Skull ist das mit Abstand beste Spiel des Genres, das mir bislang untergekommen ist. Eine wirklich gute, spannende Story, die durchaus Potenzial hätte, verfilmt zu werden, schöne Grafik mit tollen Video-Elementen und ein Soundtrack, den man so in einem Casual-Game noch nicht gehört hat machen dieses Spiel aus. Die Schauspieler, die die Charaktere darstellen machen einen tollen Job, auch die entsprechende englische Sprachausgabe ist glasklar und problemlos zu verstehen, dazu gibts noch deutsche Untertitel. Tolles Spiel mit nur einem Manko, es ist irgendwann zu Ende und die Wartezeit auf das nächste Mystery Case File beginnt erneut.
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