Neben den Match-3 Spielen gehören wohl die Wimmelbildrätsel zu den beliebtesten der Casual-Games. Und die kommen mittlerweile nicht mehr als simple Rätselanreihungen daher, sondern haben teilweise richtig spannende Stories und mehr zu bieten. Mit Expedition des Grauens hat Rondomedia nun ein weiteres Spiel zum Thema veröffentlicht.
Und dieses Spiel hat seinen Hintergrund in der Literatur, denn die Vorlage zum Spiel ist ein Roman aus den 30er Jahren, Mountains of Madness von H.P. Lovecraft. Angesiedelt ist die Story in der Antarktis.
Tot im Eis
In der Antarktis ist eine komplette Expeditionsmannschaft auf mysteriöse Weise ums Leben gekommen. Die Forscherin Lynn begibt sich an den Ort des Geschehens, um herauszufinden, was auf dem eisigen Kontinent wirklich passiert ist. Und im ewigen Eis macht sie eine unvorstellbare Entdeckung, sie findet eine untergegangene, offenbar Jahrtausende alte Stadt voller monumentaler Bauten. Doch das ist nicht alles, denn irgendjemand, oder irgendetwas, treibt hier sein Unwesen. Lauert hier vielleicht noch Schlimmeres?
Soweit zur Story, die in zahlreichen Zwischensequenzen weitererzählt wird. Wie gewohnt gibt es zahlreiche Wimmelbilder zu lösen, aber auch typische Adventure-Aufgaben warten auf den Spieler. So müssen verschiedene Gegenstände gesucht und kombiniert werden, zahlreiche Mini-Spiele sorgen zudem für Abwechslung.
Mit Expedition des Grauens haben wir wieder einen der besseren Vertreter des Genres vorliegen. Die Grafik ist durchweg gut anzuschauen, die spannende Story ist filmreif, der Soundtrack passt wunderbar zur dramatischen Handlung. Und die Rätsel sind auch nicht zu einfach, so dass das Spiel einige Stunden an Konobeleien bietet. Bei dem ohnehin günstigen Preis können Wimmelbild-Fans bedenkenlos zugreifen.