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Dragon Quest VI - Wandler zwischen den Welten (Review)


Es gibt sicherlich nur wenige Spieleserien, die es schon so lange gibt, wie die Dragon Quest Reihe. In diesem Jahr feiert man bereits das 25jährige Jubiläum, der erste Teil erschien 1986 in Japan. Und auch der sechste Teil, Wandler zwischen den Welten, hat schon einige Zeit auf dem Buckel. Das Spiel erschien zunächst exclusiv für das SNES in Japan und verkaufte sich dort immerhin 3,2 Millionen mal. Im Januar 2010 kam dann in Japan eine DS-Version des Titels auf den Markt, die es nun endlich auch nach Deutschland geschafft hat.

In einem kleinen Ort feiern die Leute, wie in jedem Jahr, das Glücksfest. Hier wird die Göttin geehrt, damit auch im kommenden Jahr in Frieden und Wohlstand gelebt werden kann. Doch die mysteriöse Herrin des Berges kündigt an, dass das Land bald von Dunkelheit umgeben sein wird und nur der Spieler das Licht einfangen kann. Und so beginnt die Geschichte von Dragon Quest VI.



Der Wandler im Rollenspiel

Dragon Quest kommt wie ein übliches Rollenspiel daher. Es gibt verschiedene Helden mit entsprechendem Klassensystem. Die Charaktere lassen sich entsprechend aus- und aufrüsten. Zahlreiche Waffen stehen zur Verfügung oder müssen zunächst entdeckt werden, Gegenstände wollen gefunden werden. Gezaubert werden darf natürlich auch und es gibt wieder zahlreiche Kämpfe gegen abwechslungsreiche Gegner. Dabei sorgen Heilkräuter für entsprechende Genesung bei Verletzungen. Und für die Helden im Spiel gibt es jede Menge Arbeit. Die wartet an 30 verschiedenen Orten, wo verschiedene Aufgaben und Rätsel warten. Die gilt es nicht nur in der Spielwelt zu lösen, auch eine Parallelwelt, die Phantomwelt, kann bereist werden, eben als Wandler zwischen den Welten. Und diese beiden Welten stehen in ständiger Verbindung, so dass die Aktionen des Spielers in der einen Welt auch Auswirkungen in der anderen zeigen. Es gibt neben der Hauptstory noch zahlreiche Nebenquests zu erfüllen, Medaillen können gesammelt werden und einige Mini-Spiele sorgen zudem für Abwechslung.



Grafisch sieht das Ganze wirklich gut aus, dazu kann der Spieler die Ansicht nach Belieben verändern, der Mix aus 3D und Retro-Optik kann sich sehen lassen. Der Soundtrack ist fantastisch, eingespielt vom Tokyo Metropolitan Symphony Orchestra und würde mir auch auf einer CD gefallen. Interessante Charaktere, eine gute Grafik, epischer Soundtrack, gute Steuerung und lange Spielzeit, mehr kann sich der Rollenspielfan nicht wünschen. Pflichtkauf.



 

Geschrieben von: Bert Werner am 12.06.2011





  

Positiv

  • epischer Soundtrack
  • jede Menge Quests
  • Mini-Spiele

 


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