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Duke Nukem Forever (Review)
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Es ist schon eine Weile her, dass der erste Teil der Duke-Reihe den Weg in die Läden fand. 1991 wurde das Game für den PC veröffentlicht und kam als eine Mischung aus Jump´n´Run und Shooter daher. 1993 folgte Teil zwei, außer für den PC erschien das Spiel auch für den Gameboy Color. Der dritte Teil schließlich, Duke Nukem 3D, hatte mit den beiden Vorgängern nur noch den Hauptakteur gemein, denn das Spiel entpuppte sich als Ego-Shooter. Teil drei kam für den PC, Sega Saturn, Mega Drive, PS1 und den Nintendo 64. Später folgten Umsetzungen für die Xbox 360, das iPhone und Android Handys. Dann aber wurde es still um den Duke. Teil vier der Serie wurde bereits 1997 angekündigt, aber immer wieder verschoben, diverse Wechsel zu anderen Studios verzögerten die Fertigstellung weiter. Da konnte man es kaum glauben, als endlich ein Releasetermin für 2011 veröffentlicht wurde, und mittlerweile steht der Duke tatsächlich in den Läden, nach nur 14 Jahren Wartezeit.
![]() Nach dieser extrem langen Durststrecke für Duke-Fans stieg die Erwartungshaltung natürlich in kaum erreichbare Höhen und so war es schon von vornherein klar, dass diese Erwartungen nicht komplett erfüllt werden konnten. Wir haben mal ein Spielchen mit dem Duke gewagt. ![]() Balls of Steel Dem Duke könnte es so gut gehen, sitzt er doch zu Beginn des Spiels in seinem gigantischen Heim, spielt ein Duke Game auf der Spielkonsole und vergnügt sich dabei mit scharfen Zwillingen. Doch ein Alarm zwingt ihn in sein Hauptquartier, denn die Aliens sind zurück. Ein General und der Präsident raten Duke aber Ruhe an, denn noch wäre es nicht sicher, ob die Außerirdischen nicht vielleicht friedlich sein könnten. Doch der Mann mit den Balls of Steel ahnt schon, was auf die Welt, erneut, zukommt. Und so geht es zunächst darum, einen Weg aus dem Gebäude zu finden, der den Spieler unter anderem durch das Duke Nukem-Museum führt. Sieht zu Beginn noch alles ganz rosig aus, wird der Duke auch schon eingeschrumpft, was ihn aber keineswegs verzagen lässt, denn schwups geht es in einem Spielzeugauto mit Vollgas durchs Museum und einige andere Räume. Nach einer Weile kommt der Spieler endlich an die ersten Schusswaffen, nicht ohne vorher die Möglichkeit für einige Mini-Games zu haben. So lockt eine Partie am Duke-Flipper zum Zeitvertreib. ![]() Hail to the King, baby Hat es der Spieler aus dem Gebäude geschafft, wartet gleich der erste dicke Brocken, ein Raumschiff der Aliens wartet nur darauf, vom Himmel geholt zu werden. Weitere Gegner warten in abwechslungsreichen Passagen. So geht es unter Wasser zur Sache und per Monster-Truck durch die Wüste. Und auch Sektionen, in denen der Duke wieder auf Action-Figur-Größe geschrumpft wird, gibt es so einige. Auffällig ist natürlich, dass die Grafik nicht mehr dem Stand der aktuellen Technik entspricht. Aber tut das dem Spaß beim Spielen Abbruch? Keineswegs, denn der Duke ist cool wie eh und je und jagt einen Spruch nach dem anderen aus den Lautsprechern, in deutsch übrigens synchronisiert von Manfred "20% auf alles" Lehmann, der auch schon einigen Hollywood-Stars seine markante Stimme geliehen hat. Die Steuerung ist schnell verinnerlicht und bereitet keinerlei Probleme. Leider sind die Ladezeiten etwas lang geraten, aber da hat man auch schon schlimmeres erlebt. ![]() Der Duke ist wieder da, und er macht Spaß. Da kann ich die teilweise extrem übertriebenen Kritiken keinesfalls nachvollziehen. Klar ist die Grafik eher im Retro-Stil anzusiedeln, dafür ist der Sound klasse. Die Sprüche sind cool, der Humor böse, ganz so, wie man es vom Duke erwartet hat. Scheinbar haben aber viele einen glattgebügelten Shooter mit Edelgrafik erwartet, das würde aber ebenso wenig zum Duke passen, wie ein sauberes Hemd zu Bruce Willis nach einem Stirb Langsam Einsatz. Das Spiel bietet recht abwechslungsreiche Action, genug Waffen zur Auswahl und viele, teils anzügliche, Anspielungen. Der Duke ist wieder da und ich find´s klasse. Hail to the King. ![]()
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