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Dungeon Siege III (Review)


Nicht ganz zehn Jahre ist es mittlerweile her, seit Dungeon Siege das Licht der Spielewelt erblickte. 2002 wurde der erste Teil für den PC und den Mac veröffentlicht. Ein gutes Jahr später folgte dann das Add-on Legends of Aranna. Im Jahr 2005 erschien dann der zweite Teil, im Jahr darauf folgte eine erneute Erweiterung mit dem Namen Broken World. Auch Teil zwei ist nur für Computer veröffentlicht worden. 2007 kam dann die erste Konsole in den Genuss von Dungeon Siege, mit Throne of Agony kam eine Version für die PSP. Nun ist der dritte Teil des Spiels erhältlich, außer für den PC sind auch Fassungen für die PS3 und die Xbox 360 zu haben. Und wir sind in die Schlacht gezogen.

Bei Dungeon Siege handelt es sich um ein Action Rollenspiel, angesiedelt in einer Fantasywelt. Und die hat schon bessere Zeiten gesehen. Das Königreich wird von der üblen Jeyne Kassynder unterdrückt, immer wieder gibt es Tote unter der Bevölkerung. Der Schutz der Einwohner, die ruhmreiche zehnte Legion, ist fast komplett vernichtet und so gibt es nur noch wenig Hoffnung. Aber da ist ja immer noch der Spieler, der die Sache in die Hand nimmt. Dazu stehen vier Charaktere zur Auswahl.



Vier gegen Kassynder

Der Spieler kann sich zu Beginn für eine der vier Figuren entscheiden. Einen Nahkämpfer, einen Magier, eine Hybridklasse (Mix aus Magie und Nahkampf) sowie eine Schützin, die aus der Distanz und auch im Nahkampf mit Feuerkraft agiert. Jeder der Charaktere hat dabei seine eigene Geschichte, die mit der Handlung des Spiels verknüpft ist. Und für welche Figur sich der Spieler auch entscheidet, die anderen drei begegnen ihm im Laufe des Spiels und kämpfen teilweise auch an seiner Seite.



Auf in den Kampf

Die ersten kleinen Scharmützel dienen eher dazu, sich mit der unkomplizierten Steuerung vertraut zu machen. Die Grundbewegungen und -angriffe gehen dabei gut von der Hand, für die Spezialattacken und -zauber benötigt man etwas Eingewöhnung, dann klappt auch das hervorragend. Über das Menü lassen sich die Charaktereigenschaften einsehen und bei verdienten Punkten nach einem Levelanstieg entsprechend verbessern, das Inventar verwalten und beispielsweise die Rüstung oder Bewaffnung ändern und natürlich die Übersicht über die offenen Quests behalten. Wählt man die Option Quest verfolgen, lässt sich der passende Weg auf dem Bildschirm einblenden, ein Helden-Navi quasi.



Tote Helden

Sterben tut man in diesem Spiel recht häufig, erweckt wird man am letzten Speicherpunkt, fairerweise sind davon genug vorhanden und speziell vor größeren Kämpfen gibt es immer die Möglichkeit, sein Spiel zu sichern. Einfacher wird es, wenn ein weiterer Held zur Gruppe stösst, denn dieser kann den Spieler während des Kampfes erwecken, was auch umgekehrt funktioniert. Aber nicht nur dafür sind die Partner zu gebrauchen, auch im Kampf verhalten sie sich recht gut.



Fantasy Shopping

Besiegte Feinde droppen jede Menge Beute wie Waffen, Ausrüstungsgegenstände oder eben Gold. Auch verschiedene Truhen sind zu finden und auszuplündern. Leider können die wenigsten Gegenstände auch verwendet werden und so gibt es die Möglichkeit, sie im nächsten Ort beim Händler zu verkaufen. Nur weiß man nicht so recht, etwas mit dem Geld anzufangen, denn viel brauchbares haben die Händler nicht zu bieten. Das ist nicht so gut gelungen. Was aber um so besser gelöst wurde, ist das Dialog-System. Hier gibt es in den Gesprächen verschiedene Auswahlmöglichkeiten, entsprechend kann das Gespräch in verschiedene Richtungen gelenkt werden. Ob man freundlich und hilfsbereit reagiert oder eher arrogant und brutal daherkommt, ist Sache des Spielers und beeinflusst entsprechend den Handlungsverlauf.



Grafisch sieht Dungeon Siege III klasse aus, da wurde viel Liebe für Details investiert um eine gelungene Atmosphäre zu schaffen. Eine wechselbare Kameraperspektive sorgt zudem für die passende Übersicht. Der Sound kann sich ebenfalls hören lassen und auch die verschiedenen Sprecher klingen klasse. Die Story ist spannend, die Quests abwechslungsreich und die Möglichkeiten, Charakteranpassungen vorzunehmen sind auch da. Und auch für einen Multiplayermodus wurde gesorgt, bis zu drei weitere Spieler können jederzeit ein- und wieder aussteigen. Klasse.

 

Geschrieben von: Bert Werner am 23.06.2011





  

Positiv

  • abwechslungsreiche Quests
  • interessante Story
  • stimmige Atmosphäre

 


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