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Alice - Madness Returns (Review)
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Was Lewis Carroll, Autor der Geschichte "Alice im Wunderland", wohl gedacht hätte, wenn er sehen hätte können, was American McGee mit seiner Alice angestellt hat. Doch leider liegen ein paar Jahre zuviel dazwischen. Die Geschichte stammt aus dem Jahr 1865, 135 Jahre später erschien dann das Spiel American McGee´s Alice. Noch einmal elf Jahre danach ist nun die Fortsetzung veröffentlicht worden und verspricht erneut schräge Gestalten, irre Waffen und kuriose Einfälle. Wir sind Alice erneut ins Wunderland gefolgt.
Der Zeitraum zwischen den beiden Spielen wurde auch im Game übernommen, es spielt zehn Jahre nach Teil eins. Mittlerweile wurde Alice aus dem Sanatorium, man könnte auch Irrenhaus sagen, Rutledge entlassen wurde, lebt sie nun in einem Waisenhaus in London. Jedoch ist sie immer noch durch den Feuertod ihrer Eltern traumatisiert und versucht die Probleme mit Hilfe des Psychiaters Dr. Bumby in den Griff zu bekommen. ![]() Zurück im Wunderland Geplagt von Visionen landet Alice schließlich wieder im Wunderland und wird dort gleich von einer bekannten Gestalt begrüßt, der Grinsekatze. Alice erfährt, dass sich das Wunderland drastisch verändert hat. Das Land wird von Blut durchströmt und von Furcht erregenden Wesen bevölkert. So wurde aus dem Traumland eine Albtraumwelt und Alice fasst des Entschluss, etwas dagegen zu tun. Und dazu stehen ihr einige neue Waffen zur Verfügung, wie die schon aus dem ersten Spiel bekannte Vorpal-Klinge oder eine scharf schießende Pfeffermühle. Erledigt der Spieler damit seine Gegner, lassen die Zähne fallen, mit denen wiederum die Waffen aufgerüstet werden können. ![]() Für eine tolle, düstere Atmosphäre sorgt hier die detailreiche Grafik, die den allgegenwärtigen Wahnsinn gut rüberbringt. Auch die Zwischensequenzen tragen ihren Teil dazu bei. Steuern lässt sich Alice in Jump´n Run Manier, was gut klappt. Die Level sind abwechslungsreich und voll irrwitziger Ideen. Neben Rennen, Hüpfen und Kämpfen fordern auch einige Rätsel die grauen Zellen des Spielers. ![]() Dieses Spiel ist echt irre. Wie auch schon der erste Teil ist es voll von abstrusen Ideen, bleibt aber immer auch der literarischen Vorlage auf den Fersen. Die Grafik schaut gut aus, auch wenn da sicher etwas mehr drin gewesen wäre. Der Sound ist klasse, samt gelungener Synchronisation. Die unterschiedlichen Level sorgen für Abwechslung und bieten rund 12 Stunden gute Unterhaltung. Ein Manko ist allerdings die nicht immer optimale Kameraführung. Ansonsten würde ich sagen, willkommen im Wunderland. Ein dritter Teil muss aber nicht wieder mehr als zehn Jahre auf sich warten lassen. ![]()
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