Die Wimmelbild-Serie Hidden Mysteries von Astragon führte den Spieler schon an allerlei Schauplätze, von der Titanic, über den Buckingham bis nach Salem. Und im aktuellen Spiel bildet Notre Dame den Schauplatz des Abenteuers. Die Pariser Kathedrale, erbaut von 1163 bis 1345 ist auch ein beeindruckendes Gebäude, 69 Meter hoch mit 130 Meter langem Kirchenschiff und bietet Platz für 10.000 Personen. Das bietet natürlich genügend Raum für ein Rätselspiel.
Wertvollste Reliquie in Notre Dame ist die Dornenkrone, von Ludwig IX. 1237 in Konstantinopel erworben, die die Krone darstellen soll, die Jesus Christus bei der Kreuzigung aufgesetzt wurde. Und diese Dornenkrone spielt eine wichtige Rolle bei den Hidden Mysteries.
Oh Schreck - Die Krone ist weg
Die Dornenkrone ist verschwunden. Klar denkt man sofort an Diebstahl, aber es gibt keinerlei Fingerabdrücke und der Glaskasten, in dem die Krone aufbewahrt wurde, ist unbeschädigt. Die Pariser Polizei ist ratlos. Also wird die exzentrische Ermittlerin Emily Worthington hinzugezogen. Und die findet bald heraus, dass es in Notre Dame so einige Geister gibt.
Soweit zur Hintergrundstory des Wimmelbildspiels. Wie schon aus den Vorgängern bekannt, bietet auch Notre Dame jede Menge Suchrätsel, dazu sorgen Mini-Spiele mit knackigen Aufgaben für Abwechslung. Besonders gelungen sind die diversen Begegnungen mit Geistern verstorbener Persönlichkeiten wie Jeanne D´Arc, Napoleon oder Victor Hugo.
Grafisch sieht das alles wirklich gut aus, der Sound ist angenehm zurückhaltend und die Aufgaben sind abwechslungsreich und nicht zu einfach. Den Geistern bekannter Persönlichkeiten zu begegnen ist eine tolle Idee in der ohnehin spannenden Story. Rätselfreunde können bedenkenlos zugreifen, mir hats viel Spaß gemacht.