Hohe Temperaturen draußen, stickige Luft vor dem Monitor, was liegt da näher, als ein Spiel einzulegen, das im ewigen Eis spielt? Mit Alpha Polaris hat phenomedia nun ein Spiel des finnischen Studios Turmoil Games in die Läden gebracht. Als Point and Click Adventure alter Schule kommt es daher und bietet eine interessante Story.
Angesiedelt ist das Spiel auf der größten Insel der Erde, Grönland. Hier in der völligen Abgeschiedenheit der Arktis steht die Öl-Forschungsstation Alpha Polaris. Dort leben und arbeiten drei Männer und eine Frau, Tully, Al, Rune und Nova bilden das Team. Alles läuft normal, bis Al eines Tages zunächst eine riesige Gletscherspalte und auf deren Grund ein gigantisches Ölvorkommen entdeckt. Dort befindet sich auch eine Grabkammer und dort entfesselt Al versehentlich einen uralten Fluch.
Wilde Träume im ewigen Eis
Rune Knudsen, den der Spieler steuert, beschäftigt sich eher wenig mit Öl. Ihm ist mehr daran gelegen, den Klimawandel aufzuhalten und nebenbei eine Arbeit über Eisbären zu verfassen. Durch den Fluch wird jedoch auch er von üblen Albträumen geplagt, ebenso wie seine drei Kollegen. Und auch das Verhalten der Tiere scheint nicht mehr ganz normal zu sein, also macht sich Rune auf, Licht in die Angelegenheit zu bringen. Als Point and Click Adventure erklärt sich die Steuerung ja schon von allein, und die klappt hervorragend. Sollte der Spieler einmal nicht weiterkommen, weil er bespielsweise einen Gegenstand nicht findet, hilft ein Druck auf die Leertaste weiter, wichtige Gegenstände werden dann hervorgehoben.
Alpha Polaris ist ein spannendes Adventure mit einer sehr interessanten Geschichte und knackigen Rätseln. Die Grafik ist zwar nicht mehr ganz auf der Höhe der Zeit, sieht aber dennoch gut aus und braucht auch keinen Highend-Rechner. Der Sound klingt ebenfalls ganz gut. Adventure-Freunde kommen mit Alpha Polaris sicher auf ihre Kosten, mir hat es großen Spaß gemacht.