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Shadows of the Damned (Review)
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Erst vor nicht ganz so langer Zeit hat Electronic Arts den Spielern mit Dantes Inferno einen Urlaub in der Hölle spendiert. Nun wartet mit Shadows of the Damned der nächste Höllentrip. Und wenn sich die Macher von Spielen wie Resident Evil und Silent Hill in einem Team vereinen, sind die Erwartungen entsprechend hoch. Wir sind den Schatten der Verdammten gefolgt.
Hauptdarsteller im Spiel ist der mexikanische Dämonenjäger Garcia Hotspur, muskulös, von oben bis unten mit Tattoos verziert und immer mit einem flotten Macho-Spruch auf den Lippen. Doch scheinbar hat Garcia einigen Dämonen zuviel ans Bein gepinkelt, denn der Teufel entführt kurzerhand seine Geliebte Paula in die Hölle. Klar, dass Garcia gleich die Verfolgung aufnimmt. Unterstützung erhält er dabei von Johnson, einem Ex-Dämon, der in Form eines sprechenden Totenschädels daherkommt. ![]() Wir sehen uns in der Hölle Zu Beginn der Story wird der Spieler nicht nur mit den Bewegungen vertraut gemacht, er lernt auch Johnson kennen, der sich als Schweizer Offiziersmesser für Dämonenjäger entpuppt. So verwandelt er sich in die verschiedensten Waffen wie Pistolen, Flinten oder gar ein Maschinengewehr. Und das ist auch bitter nötig, denn Gegner warten in der Hölle gleich reihenweise. Und die Endbosse sind auch nicht ohne und benötigen schon richtiges Timing, um besiegt zu werden. Und wenn es dunkel wird, bleibt dem Spieler nicht viel Zeit, um entweder zum Ausgang zu kommen, oder per Schuss eine Lichtquelle zu aktivieren, ansonsten geht auch bei Garcia das Licht aus. Neben den vielen Schiessereien sorgen einige Rätsel für Abwechslung. ![]() Sehenswerte Unterwelt Die Präsentation des Spiels ist wirklich gut gelungen. Die Atmosphäre ist düster und beklemmend, die Schauplätze detailreich dargestellt. Aufgelockert wird das Ganze immer wieder durch die witzigen Sprüche unseres Hauptdarstellers Garcia Hotspur. Und wie es sich für einen Horror-Shooter gehört, fließt jede Menge virtuelles Blut über den Bildschirm, wenn den Dämonen Gliedmaßen und Köpfe weggeschossen werden. ![]() Shadows of the Damned ist klasse, durchweg. Tolle Story, witzige Charaktere mit noch witzigeren Sprüchen, politisch meistens unkorrekt. Der Schwierigkeitsgrad ist ausgewogen, die einfachen Gegner erledigt man meist ohne Probleme, die Bosse sind da schon knackiger. Die exzellente Sprachausgabe ist zwar nur in englisch vorhanden, es gibt aber gute deutsche Untertitel. Kaufen, spielen, Spaß haben.
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