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Le Tour de France (Review)


Und da radeln sie wieder. Zur Zeit laufen im TV wieder die Übertragungen zum wichtigsten Radrennen der Welt, der Tour de France. Passend dazu hat Focus Home Interactive ein Spiel von Cyanide in die Läden gebracht, das eben diesen Titel trägt. Wer in der Geschichte der Computerspiele ganz tief gräbt, entdeckt, dass dieses keinesfalls der erste Versuch ist, das Rennen auf einen Monitor zu bringen. Bereits in den 80er Jahren gab es ein Tour de France Spiel für den C64 von Commodore. Damals wurden noch Joysticks und Spielerhände malträtiert. Heute steigen wir per Xbox 360 auf den Sattel.

Zur Wahl stehen dem Spieler die Modi Tour de France, also das komplette Rennen, oder eine Schnelletappe, hier gibt es 21 Strecken zur Auswahl. Widmen wir und aber erstmal dem Tutorial im Menü, um die Steuerung zu lernen. Hier wird jedoch keineswegs das Radfahren geübt, es gibt lediglich einige Texttafeln zu lesen. Dort gibt es zwar das Wichtigste zu erfahren, erscheint aber dennoch etwas arg mager. Quasi Leichbauweise, wie bei den Profirädern.



Jo, mir sam mim Radl da

22 Teams mit den entsprechenden Fahrern bietet das Spiel, einige der Namen wurden allerdings leicht abgewandelt, da für diese Mannschaften keine Lizenz zur Verfügung stand. Bei den Fahrern gibt es Sprint- oder Bergspezialisten, so dass sich der Spieler den richtigen Fahrer für die jeweilige Strecke aussuchen kann. Diese unterscheiden sich optisch lediglich durch ihre Trikots, ansonsten sehen sie gleich aus, was auch für die Räder gilt. Ist alles ausgewählt, kann die erste Etappe gestartet werden. Da die echten Strecken ziemlich lang sind, wird ein Teil des Rennens simuliert, der Rest dann vom Spieler gesteuert. Und das beschränkt sich auf etwas lenken, beschleunigen oder bremsen. Ansonsten fährt das Rad wie von Geisterhand gesteuert allein. Allerdings hat das Spiel auch eine Portion Strategie zu bieten. Denn hier ist die Kommunikation mit dem Team möglich und wichtig. So kann die Rennstrategie festgelegt und Anweisungen an die anderen Fahrer gegeben werden.



Sowohl bei der Grafik, als auch beim Sound wäre sicherlich mehr drin gewesen. Das ist leider nicht ganz auf der Höhe der Zeit. Der Strategiepart ist gut gelungen, das Tutorial eher weniger. Auch auf einen Mehrspielermodus wurde verzichtet, obwohl der aus diesem Spiel noch einiges hätte rausholen können. Radsportfreunde sollten dennoch einen Blick auf das Spiel riskieren, denn sehr viele Alternativen gibt es nicht.



 

Geschrieben von: Bert Werner am 21.07.2011





  

Positiv

  • Strategiepart

Negativ

  • kein Multiplayer
  • Tutorial nur in Form von Texten

 


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