Und weiter geht es mit den Simulatoren von Astragon. Immer wenn man denkt, es wurde schon alles Erdenkliche simuliert, hat der Casual- und Sim-Spezi aus Mönchengladbach schon den nächsten Simulator im Köcher. Nun geht es also tief unter die Erde. Also Helm auf, Grubenlampe an und runter gehts.
Zu Beginn sollte der Spieler einen Blick in das Handbuch werfen, das allerdings nur im PDF-Format auf der Disc vorliegt. Zur Auswahl stehen im Spiel selbst die Missionen oder ein freies Spiel.
Glück auf, der Simulator kommt
In den Missionen geht es dann gleich in eines der Bergwerke. Hier wird fleißig Kohle, Salz, Eisenerz und Gold abgebaut. Dafür stehen wieder jede Menge verschiedener Werkzeuge und Maschinen zur Verfügung. Wie schon bei den anderen Simulatoren werden auch hier nach erfolgreicher Ausführung von Aufträgen, weitere Maschinen freigeschaltet. Und kommt man mit Radlader oder Kohlehobel mal nicht weiter, ist auch Sprengstoff dabei, um sich durch das Gestein zu arbeiten. Die Steuerung ist bei manchen Fahrzeugen recht knifflig, aber hat man erst den Bogen raus, läuft auch das unproblematisch. Einige Bugs sind im Spiel dennoch vorhanden, beispielsweise bei der Kollisionsabfrage. So kann es passieren, dass man an Wänden einfach hängen bleibt. Aber da wird sicherlich noch ein Patch für Abhilfe schaffen.
Grafisch steht der Untertagebau-Simulator auf dem gleichen Level wie seine diversen Vorgänger. Das sieht ganz ordentlich aus, ist allerdings nicht auf höchstem Niveau. Der Sound hört sich dagegen recht gut an. Rund 20 Missionen sorgen für einige Stunden Spielzeit mit abwechslungsreichen Maschinen. Für einen näheren Blick, wie es in einem Bergwerk abläuft, ist das Spiel ganz gut geeignet. Und Fans von Simulatoren kommen auch hier auf ihre Kosten.