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Audienz beim RazerGuyIm Laufe unseres mehrtägigen Besuchs auf der Gamescom hatte ich auch einen Termin bei Razer, bekannt für ihre hochwertige Gamingperipherie. Und so erwartete ich auch einiges an neuem Zubehör. Was ich jedoch nicht erwartet hatte, war, dass ich gleich von einem internationalen Razer-Team in Empfang genommen wurde. Da war Timo Helmke, PR Executive von Razer Europe, Alvin Chua, Product Marketing Specialist von Razer Asia-Pacific und der RazerGuy himself, Robert M. Krakoff, Präsident und Firmengründer von Razer. Und der Chef hat gleich einmal ein wenig über die Geschichte der Firma geplaudert. Gegründet wurde Razer im Jahre 1998, mit dem Ziel, geeignetere Mäuse für Gamer zu entwickeln, denn die handelsüblichen PC-Mäuse waren mit ihren 450dpi einfach nicht schnell genug für entsprechend schnelle Spiele. Und so wurden die ersten Mäuse mit 1000 und 2000dpi entwickelt. Gestartet als kleines Unternehmen mit lediglich vier Mitarbeitern sind mittlerweile 500 Leute bei Razer beschäftigt, in neun Niederlassungen, die auf der ganzen Welt verteilt sind. Nach den Mäusen folgte dann weitere Peripherie wie Keyboards, Mousepads und Headsets. Und auf den Lorbeeren der vergangenen Produkte will man sich nicht ausruhen, sondern ständig neue Entwicklungen vorantreiben, immer mit einem Blick auf die Meinungen der Gaming-Community, die man bei Razer sehr ernst nimmt. Und der „Fetish for Creativity“, wie es Robert Krakoff so schön nennt, wird auch weiterhin den Gamern vorbehalten sein, Office-Produkte wird man nicht anbieten, dieses Feld überlasse man lieber Firmen wie Logitech. ![]() Nach dem informativen Gespräch stellte Robert Krakoff dann das neueste Produkt der Razer-Familie vor, das Tiamat 7.1 Headset, eine echte Weltneuheit. Das Headset beinhaltet zehn Boxen, je fünf pro Seite: zwei Center, zwei Surround und einen Subwoofer. Es ist das weltweit erste Gaming-Headset mit zehn Lautsprechern und bietet erstmals echten 3D-Raumklang, erklärte der Razer-Präsident nicht ohne stolz. Dabei ist jeder Audiokanal einzeln regelbar, um das Headset jederzeit auf die eigenen Bedürfnisse einstellen zu können. An der Basisstation kann das Headset auch auf 2.2 Stereoklang umgestellt werden und einen Lautsprecheranschluss bietet das Gerät auch. Die Ohrmuscheln bestehen aus Kunstleder, sind sehr bequem und sitzen perfekt. Die Polster sind zudem austauschbar. Das Mikrofon hat eine Lärmunterdrückungsfunktion und eine glasklare Wiedergabe. Bei einem Test des Headsets konnte ich mich von dem perfekten Klang bei einer Massenkarambolage aus dem Film Cars überzeugen und ganz erhrlich, einen besseren Klang habe ich noch nie erlebt. Das Headset soll im vierten Quartal weltweit erscheinen und 179,99 Euro kosten. Da noch nicht jeder eine 7.1 Soundkarte im PC hat, wird es auch eine 2.2 Stereoversion des Tiamat geben, die zum gleichen Zeitpunkt erscheint und 99,99 Euro kosten wird. ![]() Dann war das neue Zubehör zum Spiel Star Wars-The Old Republic an der Reihe. Ein neues Keyboard, im Design passend zum Spiel, machte einen recht guten Eindruck. Statt dem Num-Pad wurde ein Touchpad eingebaut, das ähnlich wie bei einem Notebook genutzt werden kann. Zahlreiche programmierbare Tasten, die sich mit Icons bestücken lassen und so direkt anzeigen, wofür sie gebraucht werden. So kann die Tatstatur auch für andere Games angepasst werden und so beispielsweise die Rotation eines WoW-Charakters enthalten. Das Keyboard wird farblich von Leds beleuchtet und kann so auf die beiden Fraktionen von The Old Republic abgestimmt werden. Als nächstes kam ein neues Modell der Naga-Maus zum Zuge, ebenfalls im neuen SW-Design. Die Maus kann sowohl wireless, als auch mit Kabel betrieben werden, besitzt zwölf programmierbare Tasten und funktioniert sowohl mit Laser als auch mit Sensor, was eine schnellere Reaktion auf verschiedenen Untergünden verspricht. Zudem registriert die Maus, wenn sie angehoben wird. Dazu gesellte sich noch ein optisch passendes 5.1 Headset, selbst die Ohrpolster sehen hier aus, wie die Panel eines Tie-Fighters. ![]() Nun war die neue Zubehör-Reihe zu Battlefield 3 an der Reihe. Hier wurde eine neue Tastatur, die Razer BlackWidow Ultimate, eine passende Maus und ein Xbox Gamepad vorgestellt. Das Zubehör wird ab dem 25. Oktober, zusammen mit dem Release des Spiels, verfügbar sein. Die Tatstatur, mechanisch mit 50g Tastenwiderstand, fühlt sich wirklich gut an, eine Hintergrundbeleuchtung mit fünf Helligkeitsstufen sorgt für die richtige Atmosphäre. Alle Tasten lassen sich frei programmieren, ein Gaming Mode sorgt zudem für die Deaktivierung der Windows-Taste. Zehn anpassbare Softwareprofile können On-The-Fly gewechselt werden. Audio-Ausgang und Kopfhörer-Eingang sind ebenfalls vorhanden. Die passende Maus, ebenfalls im BF3 Design sorgt mit 6400dpi für die entsprechende Genauigkeit, eine gummierte Daumenmulde für die richtige Griffigkeit. Sieben frei programmierbare Tasten sind ebenso dabei wie On-The-Fly-Sensitivitätsanpassung. Die Seitentasten lassen sich verschieben, um somit, je nach Größe der Hand, immer gut erreichbar zu sein. Neu ist auch die BF3-Ausgabe des Onza Xbox Controllers. Zwei Analogsticks mit anpassbarem Widerstand, zwei Multifunktionstasten sowie vier hintergrundbeleuchtete Aktionstasten sind nur einige der enthaltenen Features. Soweit unser kleiner Bericht zu meinem Besuch bei Razer auf der Gamescom. Hardware-Tests zu dem einen oder anderen Artikel sind geplant und werden sich dann auf unserer Seite finden.
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