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Warhammer 40.000: Space Marine (Review)


Warhammer 40.000 entstand eigentlich als Tabletop Spiel im Jahr 1987 und hat bis heute zahlreiche Erweiterungen bekommen. 2008 erschien bereits die fünfte Edition des Spiels, in dem die Armeen mit kleinen Figuren auf der Spielfläche dargestellt werden. Dazu erschienen zahlreiche Romane und auch einige Computerspielumsetzungen erblickten das Licht der Warhammer-Welt. Den Anfang machte 1992 Space Crusade, ein Jahr später folgte Space Hulk. Seit 2003 ist Warhammer in der Hand von THQ, ihr erstes Game war Fire Warrior. Selbst für Nokias Spielehandy N-Gage kam 2006 eine Version mit dem Titel Glory in Death. Waren die meisten Computer- und Videospiele reine Strategie-Games, ist nun mit Space Marine ein Vertreter der Gattung Third-Person-Shooter erschienen.

Die Geschichte des Warhammer Universums ist komplex und könnte ohne das Spiel mehrere Bücher füllen, deshalb hier nur ganz grob der Hintergrund. Wir befinden uns, wie der Titel schon verrät, im 41. Jahrtausend. Nach ewig währenden Kriegen, steht die Menschheit vor der Auslöschung. Einzig die Space Marines sind als letzte Verteidigungslinie gegen die Feinde geblieben. Die Space Marines stellen die absolute Kriegerelite dar, tragen extrem stabile Schutzanzüge und schwere Waffen.



Captain Titus

Der Spieler schlüpft hier in die Rolle von Captain Titus, der bereits seit 150 Jahren für das Imperium der Menschen kämpft. Auch wenn er im Vergleich zu den anderen Space Marines noch recht jung ist, hat er schon viel Erfahrung gesammelt und sich durch seine Heldentaten den Ruf als einer der mächtigsten Ultramarines erarbeitet. Und nun zieht Captain Titus in die nächste Schlacht.



Orks soweit das Auge reicht

Ein Fabrikplanet ist von den Orks angegriffen worden und die Space Marines sollen aufräumen. Und so landet Titus per Sprung von seinem Raumschiff. Da bleibt keine Zeit, die Lage zu sondieren oder sich umzusehen, denn sofort greifen die ersten Wellen von Orks an. In den ersten Kämpfen, die noch recht gemächlich ablaufen, wird dem Spieler gleich die Steuerung beigebracht. Und so lernt man, mit Schwert und Schusswaffen Orks zu zerlegen. Und so schlachtet sich der Spieler durch zahlreiche Ork-Horden und dringt weiter in den Bereich vor. Nach und nach erhält der Spieler stärkere Waffen, was auch nötig ist, denn die Gegner werden nicht nur zahlreicher, sondern auch stärker. Und die Bosse setzen da jeweils noch einen drauf, blindwütiges Anstürmen oder Losballern führt hier nur zum Tod des Spacemarines.



Gemeinsam in die Schlacht

Zwei Multiplayer-Modi sind auch dabei, hier ziehen jeweils acht Spieler gegen acht Gegner in die Schlacht. Im Modus Annektieren geht es darum, bestimmte Gebiete einzunehmen und dadurch genug Punkte zum Sieg zu sammeln. Im Modus Auslöschung ist das Ziel, möglichst viele Marines der gegnerischen Gruppe zu erledigen.



Space Marine bringt die Atmosphäre des Warhammer Universums sehr gut rüber. Auch wenn das Spiel selbst nicht sonderlich abwechslungsreich ist, kommt keinerlei Langeweile auf. Denn die Kämpfe und Ork-Schnetzeleien machen richtig viel Spaß. Schöne Nebensacht ist dabei, dass das Spiel komplett ungeschnitten ist, obwohl die Space Marines recht blutig zur Sache gehen. Ist ja leider in Deutschland keine Selbstverständlichkeit. Schön wäre es gewesen, wenn man den Speicherpunkt selbst bestimmen könnte, was leider nicht der Fall ist und bei einigen Bosskämpfen schon ein wenig frustrieren kann. Grafisch sieht das Spiel ganz ordentlich aus, der Sound, allem voran die guten Sprecher ist sehr gut und hält sich auch etwas zurück. Der Multiplayerbereich kann auch punkten und bietet recht große Karten, auf denen sich ausgetobt werden kann. Macht unter dem Strich ein überdurchschnittliches Actionspiel.

 

Geschrieben von: Bert Werner am 13.09.2011





  

Positiv

  • 100% uncut
  • Action ohne Pause
  • Netter Multiplayer-Modus

 


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