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Rise of Nightmares (Review)
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Das Kinect-System von Microsoft ist ja durchaus erfolgreich und es sind schon jede Menge Spiele dafür erschienen. Ob Sportspiele oder Adventures, niedliche Kinderspiele oder Fuchteleien mit bekannten Zauberlehrlingen, nur etwas gruseliges, blutiges fehlte bislang völlig. Da hat Sega nun Abhilfe geschaffen und mit Rise of Nightmares das erste Horrorspiel für Kinect veröffentlicht. Wir haben uns mal in die virtuelle Geisterbahn begeben.
Wie das beim Kinectsystem so üblich ist, braucht man dazu ein wenig Platz vor dem TV-Gerät und so steht bei vielen erstmal Möbelrücken auf dem Programm. Und dann kann es auch schon losgehen. Gemeinsam mit einer völlig verängstigten Frau, wacht man in einer Gefängniszelle auf und da ist der Spieler auch gleich mitten im Geschehen. ![]() Heb hoch das Bein Praktischerweise folgt nun ein gelungenes Tutorial, denn es gilt, sich mit der Bewegungssteuerung des Spiels vertraut zu machen. Setzt der Spieler ein Bein nach vorn, läuft die Figur vorwärts, bleibt in Ausgangsposition wieder stehen und läuft rückwärts, wenn das Bein nach hinten gesetzt wird. Dreht der Spieler vor der Kamera den Oberkörper, ändert auch die Spielfigur die Richtung. Und die Erkennung der Bewegungen klappt wirklich hervorragend, nach einiger Zeit hat man auch den Bogen raus. Den Mauszeiger am PC ersetzt hier der Zeigefinger des Spielers, den er nur auf Gegenstände richten muss, um Aktionen auszuführen. ![]() Reise mit Folgen Eine nette Zugfahrt sollte es für Josh und seine Frau Kate werden, quer durch Osteuropa, doch wie das bei Horrorgeschichten so ist, kommt es mal wieder ganz anders. Die beiden streiten sich, Kate läuft weg und wird zudem noch entführt. Wäre das nicht schon genug, entgleist auch noch der Zug, hoffentlich funktionierte wenigstens die Klimaanlage. Der Spieler begibt sich nun auf die Suche nach seiner Frau, mit einigen anderen Überlebenden im Schlepptau führt der Weg durch einen düsteren Wald. So nach und nach wird auch der Anhang dezimiert und der Spieler ist dann doch allein unterwegs. Und auf der Suche nach Kate gilt es, jede Menge Zombies und anderer Gestalten endgültig ins Jenseits zu überführen, und das geht in der Regel schön blutig von Statten. Damit die Monster-Meuchelei auch ein wenig Abwechslung bietet, stehen verschiedene Waffen zur Verfügung, das reicht vom Eisenrohr, bis zur Energieblitze verschiessenden Armschiene. ![]() Grafisch sieht das Ganze recht ordentlich aus, die Atmosphäre überzeugt direkt vom Beginn des Spiels. Die englische Sprachausgabe ist gelungen, es gibt zahlreiche Gegner, entsprechende Waffen dagegen und eine gehörige Portion Splatter. Dazu kommt natürlich die einwandfreie Bewegungssteuerung. Alles in Allem bietet Rise of Nightmare schöne Horrorkost und zeigt, dass man Kinect nicht nur dazu nutzen kann, Sport zu treiben oder virtuelle Tigerchen zu streicheln. Gefällt mir.
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