Artikel (Review)
Black Sails - Das Geisterschiff
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Review: PC (getestet)
Deck 13, das Team, das für das neue Adventure Black Sails verantwortlich ist, konnte bislang schon einige Meriten sammeln. So gehen die Abenteuer Games Jack Keane oder Ankh auf ihr Konto. Zuletzt machten sie mit dem Rollenspiel Venetica auf sich aufmerksam. Nun sind also Geisterschiffe dran. Und seit Monkey Island das Licht der Computerspielewelt erblickte, sind Adventures auf hoher See ohnehin hoch im Kurs. Wir befinden uns im Januar des Jahres 1884. Die junge Reporterin Anna schreibt für die New York Times und befindet sich auf einem Schiff mit dem Ziel Europa. Dort möchte sie Nachforschungen für eine Story anstellen. Doch ihr Ziel erreicht sie nicht. Ein schwerer Sturm zieht auf und bringt das Schiff zum Kentern. Anna und noch ein weiterer Passagier können sich als einzige retten. Nachdem sie stundenlang an einer Holzplanke auf dem Wasser getrieben sind, entdecken sie schliesslich ein Segelschiff und gehen an Bord. ![]() Ahoi An Bord machen sie jedoch eine erstaunliche Entdeckung. Das Schiff ist völlig führerlos, niemand befindet sich auf dem Zweimaster, außer unseren Protagonisten. Was ist mit der Mannschaft passiert, welches Schicksal hat sie getroffen? Hier beginnt das Abenteuer für den Spieler. Dabei kommt Black Sails als klassisches Point and Click Adventure daher, ein Genre, das durch Firmen wie Lucas Arts oder Sierra zu großer Beliebtheit gekommen ist. ![]() Schocks auf hoher See Ein Adventure lebt von seinen Rätseln, sind diese zu leicht, zu schwer, oder einfach unlogisch, machen sie das ganze Spiel kaputt. Aber Black Sails kann man hier nichts von alldem vorwerfen. Im Gegenteil, die Puzzles sind logisch, abwechslungsreich und trotz vorhandener Hinweise fordernd genug, so daß auch alte Abenteuerhasen ihren Spaß haben werden. Die Steuerung ist unkompliziert und schnell verinnerlicht und so kann man sich auf das Spiel selbst konzentrieren, so soll es sein. ![]() Beklemmende Atmosphäre Da das ganze Spiel im Grunde auf einem verlassenen Schiff spielt, kommt eine schön düstere, beklemmende Atmosphäre zu Stande. Die gut gezeichnete Grafik tut ihr übriges und gruselige Musik verstärkt den Effekt noch. Überhaupt ist der Sound sehr gut gelungen. Neben der Musik und den Toneffekten machen auch die Sprecher einen sehr guten Job. Ein Point and Click Adventure mit einem Geisterschiff, na das ist doch was für mich, dachte ich, als das Muster von astragon eingetroffen ist. Gleich mal installiert, ausprobiert und für gut befunden. Gute Steuerung, logische Rätsel und eine tolle Story machen für mich ein gutes Abenteuerspiel aus und Black Sails kann in allen drei Bereichen Pluspunkte sammeln. Dazu kommt eine gute Grafik, eine tolle Soundkulisse und eine schon beklemmende Atmosphäre. Dazu kommen noch sehr gute Sprecher die die Figuren mit Leben erfüllen. So müssen Adventures sein.
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