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Artikel (Review)

Gears of War 3


Am 17. November 2006 wurde der erste Teil der Gears of War Serie exklusiv für die Xbox 360 veröffentlicht. Und sowohl bei der Presse als auch bei den Spielern machte sich der Third-Person-Shooter sofort einen guten Namen. Ein Jahr später folgte eine PC-Umsetzung und 2008 kam Gears of War 2 in die Läden. Nun ist endlich der dritte Teil da, auf in den Kampf.

Sah es am Ende des zweiten Teils noch danach aus, als seien Marcus Fenix und sein Team siegreich aus der Schlacht gegen die Locust hervorgegangen, nachdem sie ihre Tunnel geflutet haben, sieht man sich nun eines Besseren belehrt. Denn die Gefahr ist keineswegs gebannt. Dabei ist Marcus mit seinen Kräften nach jahrelangen Kriegen mit den Kräften am Ende. Und dennoch wartet der nächste Einsatz bereits, gemeinsam mit drei weiteren Soldaten sollen die Locust endgültig besiegt werden.



Neue Gegner, neue Kämpfe

Gleich zu Beginn des Spiels gibt es eine Überraschung, denn der für tot gehaltene Vater von Marcus Fenix  ist offensichtlich am Leben und meldet sich per Videobotschaft. Darin kündigt er eine Lösung des Krieges gegen die unterirdischen Wesen an. Also machen sich die vier Krieger auf den Weg, um den Mann zu finden. Aber die Locust lauern an jeder Ecke und sind teilweise, auf Grund einer Flüssigkeit, mutiert. Diese Mutationen versprühen nicht nur giftigen Schleim, sondern explodieren auch bei ihrem Ableben. Und so folgt ein Kampf dem anderen, wie gehabt wird möglichst aus einer Deckung heraus geschossen, Gears of War Veteranen wissen Bescheid. Kommt doch einmal ein Gegner zu nahe, macht sich das Bajonett in Form einer kleinen Kettensäge nützlich und filetiert den Gegner in handliche Stücke.



Grandiose Präsentation

Sicher ähneln sich die Kämpfe auf Dauer, aber diese werden so toll präsentiert, dass gar keine Langeweile aufkommen kann. Dazu trägt auch die fantastische Grafik und der brachiale Sound bei. Und da wären ja auch noch diverse Bossmonster, bei denen sollte nicht unbedingt die Munition ausgehen. Die Kampagne ist in fünf Akte unterteilt, die sich in je sechs Kapiteln gliedern. Jeder Akt ist in einer anderen Umgebung angesiedelt, von tropfenden Katakomben, über zerstörte Städte bis zum Unterwasserszenario. Und die unterschiedlichen Kulissen wirken schon fast filmreif.



Multiplayer für jeden Geschmack

Neben der grandiosen Kampagne bietet das Spiel auch noch einen sehr umfangreichen Multiplayer-Part, der kaum Wünsche übrig lässt. Hier gibt es so viele Dinge zu sammeln und freizuschalten, dass ehrgeizige Spieler über lange Zeit beschäftigt sind. Von den sechs Modi ist der Horde-Modus sicher der interessanteste. Hier kämpft ein 5er Team gemeinsam gegen immer stärker werdende Horden von Gegnern. Nur kurze Pausen bleiben, um die Munition aufzufüllen, bevor die Kämpfe weitergehen. Daneben gibt es natürlich auch die klassischen Modi wie das Deathmatch, im Beastmodus wechselt der Spieler die Seiten und greift als Monster die Menschen an, mal was anderes.



Gears of War 3 ist der erste Teil der Serie, der in Deutschland erscheint, bei den anderen gab es keine Freigabe und die Fans mussten auf Importe zurückgreifen. In diesem Fall hat die USK wohl einen guten Tag gehabt, denn in GoW 3 geht es doch schon härter zur Sache. Die Grafik des Spiels ist schlichtweg fantastisch, die Geräuschkulisse bietet dröhnenden Kampflärm aus den Boxen und auch die Sprachausgabe ist gelungen. Die Kampagne ist schlichtweg atemberaubend, der Multiplayer-Modus bietet für jeden etwas und die Schwierigkeitsgrade lassen sich auch anpassen. All das macht Gears of War für mich zum besten Action-Spiel des Jahres.

 

Geschrieben von: Bert Werner am 09.10.2011





  

Positiv

  • fantastische Grafik
  • brachialer Sound
  • tolle Kampagne
  • umfangreicher Multiplayer-Modus

 


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