Artikel (Review)
The Cursed Crusade
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Mit einem Spiel, das man am Besten zu zweit angeht, meldet sich das Hack´n Slay Genre zurück. In The Cursed Crusade ziehen die Spieler als Tempelritter in blutige Schlachten und treffen dabei sowohl historische als auch fiktive Charaktere. Den ersten Blick auf das Spiel konnten wir bereits auf der RPC im Mai werfen, nun steht das Spiel in den Läden und wir haben es nochmal genauer unter die Lupe genommen.
Angesiedelt ist das Spiel im finstersten Mittelalter während des vierten Kreuzzuges, in dem Christen gegen Christen kämpfen, mit dem Ziel den eigenen Reichtum und die eigene Macht zu mehren. Der Spieler kann hier die Rolle der Tempelritter Denz de Bayle und Esteban Noviembre übernehmen, zwei Spieler können per Split-Screen oder online gemeinsam in die Schlacht ziehen. ![]() Verfluchte Templer Denz de Bayle schliesst sich dem vierten Kreuzzug an, seine einzige Möglichkeit, seinen seit Jahren verschollenen Vater wiederzufinden. Denn nur mit seiner Hilfe kann er sich gegen seinen Onkel, der seine Mutter ermordet und den Familienbesitz an sich gerissen hat, durchsetzen. Während eines Angriffs auf das Schloss von Biron in Frankreich verbündet sich Denz mit dem Dieb Esteban Voviembre. Gemeinsam bringen sie in Erfahrung, dass Boniface von Montferrat auf der Suche nach einem Relikt ist, das sich in der Obhut von Jean de Bayle befindet, Denz Vater. Denz und Esteban haben aber andere Interessen, denn beide sind mit dem Templerfluch belegt, der ihnen im Kampf zwar unglaubliche Macht verleiht, für sie aber auch nach dem Tod die ewige Verdammnis bedeutet. Durch die Teilnahme am Kreuzzug erhoffen sie sich die Reinigung ihrer Seelen und die Befreiung vom Fluch. ![]() Blutige Kämpfe Zahlreiche Kämpfe liegen vor den beiden spielbaren Charakteren und die kommen recht blutig daher. Während Gegner um Gegner das Zeitliche segnen, sammelt der Spieler Siegpunkte, mit denen er neue Fähigkeiten oder Finishing Moves erwerben kann. Aber auch durch gesammelte Waffen steigert sich das Repertoire der Angriffsmöglichkeiten. Und die werden bei den stärkeren Gegnern später im Spiel auch gebraucht, während die einfacheren problemlos zu besiegen sind. Die Steuerung verläuft dabei völlig problemlos, aber gesunde Finger sollte der Spieler schon haben, denn hier werden gnadenlos die Buttons malträtiert. Per Knopfdruck funktioniert auch der Wechsel in den Cursed-Modus. Hierüber geht es in eine Art Parallelwelt, die die dunklen Mächte der beiden Templer zum Vorschein bringt. Hier kann Denz die Seelen der Feinde verbrennen, Esteban dagegen kann sie erlösen. Aber auch die Seelen der beiden Kämpfer verbrennen hier, deshalb können sie sich immer nur kurz in diesem Bereich aufhalten. ![]() Mehr Spaß zu zweit Gemeinsam mit einem Partner macht das Spiel deutlich mehr Spaß, spielt man allein, übernimmt die KI die Rolle des Kameraden, was auch gut klappt. Beide Spieler können unabhängig voneinander ihre Fähigkeiten steigern und Beute machen. Der Einsatz des Fluchs erfolgt getrennt, so kann ein Spieler in der verfluchten Welt Kämpfen, der andere schnetzelt die Gegner in der realen Umgebung. ![]() Die Kampagne des Spiels bietet 36 Missionen mit unzähligen Kämpfen, 130 Waffen sorgen für 400 verschiedene Attacken und mehr als 100 Kombos, für abwechslungsreiche Kämpfe ist also gesorgt. Grafisch kann sich das alles durchaus sehen lassen und auch der Sound ist in Ordnung. Aber der Multiplayerpart ist schon deutlich interessanter als allein zu spielen, denn da wird das Gegnerschlachten doch irgendwann langweilig. Aber gemeinsam macht es richtig Laune.
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