Artikel (Review)
Supremacy MMA
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Bislang war THQ unangefochtener Champion bei den Mixed Martial Arts Spielen, nicht zuletzt dank der umfangreichen Lizenz mit der UFC. Daran konnte auch der Versuch von Electronic Arts nichts ändern, in den Bereich vorzudringen. Nun gibt es mit 505 Games einen neuen Herausforderer. Hier wird statt großer Lizenzpakete mehr Wert auf die Hintergrundgeschichten der Kämpfer gelegt. Klar, dass wir da gleich ins Training eingestiegen sind.
Bei MMA Wettbewerben treten Experten verschiedener Kampfsportarten, eben Mixed Martial Arts, gegeneinander an, um quasi festzustellen, welche Kampfkunst der anderen überlegen ist. Jedoch gibt es zahlreiche Veranstalter und bei fast allen gibt es unterschiedliche Regeln. Bei einigen wird am Boden weitergekämpft, bei anderen sind nur bestimmte Kicks erlaubt und so weiter. ![]() Fighter aus Käfighaltung Die Auswahl an Kämpfern ist begrenzt, dennoch haben sich zehn männliche Fighter unterschiedlicher Kampfstile und auch zwei Frauen zur Wahl gestellt. Dabei hat jeder der zwölf Kämpfer seine eigene Hintergrundgeschichte, die jeweils zwischen den einzelnen Kämpfen und Turnieren weitererzählt wird. Das strotzt zwar vor Klischees, macht aber den Charakter der Spielfigur deutlich interessanter. Hier wird übrigens nicht in riesigen Arenen und Casinos gekämpft, sondern im Untergrund. Und so geht es in heruntergekommenen Lagerhäusern oder schummrigen Kneipen im Käfig zur Sache. Beim Kampf gilt es, durch gelungene Aktionen Erfahrungspunkte zu sammeln, die zum Beispiel gegen neue Kleidung eingetauscht werden können. ![]() Blutige Fights, träge Steuerung Grafisch sieht das ziemlich gut aus und sowohl die Kämpfer als auch die Austragungsorte können sich wirklich sehen lassen. Etwas enttäuschend ist allerdings die Steuerung, denn die reagiert deutlich zu träge. So kommt es oft vor, dass Schläge verzögert werden und ins Leere gehen, was den Spieler schon ziemlich frustrieren kann, denn der Konter des Gegners folgt ganz sicher. Dennoch sind die Kämpfe spannend und kommen auf Grund zahlreicher möglicher Verletzungen auch recht blutig daher. Dazu sorgt ein Multiplayermodus für Abwechslung. ![]() Bei der Grafik und beim Sound gibt es nichts zu meckern, die Steuerung der verschiedenen Angriffs- und Abwehrtechniken ist schnell gelernt, funktioniert aber leider nicht so gut, wie man das erwarten könnte, denn die Steuerung ist einfach zu träge ausgefallen und so geraten gut getimete Schläge zur Glückssache. Die Idee mit den Hintergrundstories der einzelnen Kämpfer ist gut umgesetzt und immerhin haben es auch zwei weibliche Fighter in den Roster geschafft. Würde jetzt auch noch die Steuerung passen, wäre das Spiel richtig Klasse, so leider nicht.
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